Wahlen 2012: Kaum Chancen für die Ziele der Bürgerlichen

Aktualisiert

Wahlen 2012Kaum Chancen für die Ziele der Bürgerlichen

Im Herbst wird die Regierung neu gewählt. Für Experten ist klar: Eine bürgerliche Mehrheit ist kaum möglich. Vielmehr wackle der Sitz der FDP.

von
Jonas Hoskyn
Am 28. Oktober 2012 wird in Basel gewählt.

Am 28. Oktober 2012 wird in Basel gewählt.

Die Zeit drängt. Noch acht Monate haben die bürgerlichen Parteien Zeit, um die rotgrüne Mehrheit in der Regierung zu beenden. Wie das klappen soll, ist noch unklar, zumal wohl alle vier Regierungsräte aus dem rotgrünen Lager nochmals antreten werden: «Die Bisherigen sind gewählt», so Blogger und Politexperte Manfred Messmer.

Allen Unkenrufen zum Trotz will die FDP mit zwei Kandidaten antreten

Diese Meinung teilt auch Ex-Grossrat Tino Krattiger: «Herzog, Brutschin, Wessels und Morin werden mit grossem Anteil bestätigt.» Am umkämpftesten wird damit der frei werdende Sitz von Sicherheitsdirektor Hans­peter Gass (FDP). Denn auch GLP und SVP liebäugeln mit einem Sitz in der Regierung. «Wenn die FDP keinen Kandidaten mit Format bringt, droht dieser Sitz an die Grünliberalen zu gehen», sagt Messmer. Das Hauptproblem: «Den Bürgerlichen fehlen die geeigneten Kandidaten», so Messmer. Auch Krattiger meint: «Der Wunschkandidat von Herrn und Frau Basler wäre wohl ­Peter Malama gewesen.»

Bisher haben bei der FDP die drei Grossräte Baschi Dürr, Christophe Haller und Helmut Hersberger sowie Andreas Faller, aktuell Vizedirektor des Bundesamts für Gesundheit, für das Amt beworben. Messmer favorisiert hier Haller, Krattiger tippt auf Dürr. «Das wären alles hervorragende ­Regierungsräte», so FDP-Präsident Daniel Stolz. Allen Unkenrufen zum Trotz will seine Partei mit zwei Kandidaten antreten und gleichzeitig das Präsidialdepartement von Guy Morin holen.

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