«Kaum» Entlassungen bei der Winterthur
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«Kaum» Entlassungen bei der Winterthur

Die Übernahme der Winterthur- Versicherungen durch die französische Axa soll am Hauptsitz in Winterthur fast ohne Entlassungen vollzogen werden. Nur ein Teil der Winterthur-Belegschaft mit Konzernaufgaben müssen um den Job zittern.

Dies sagte Winterthur-Chef Leonard Fischer in einem Interview der «SonntagsZeitung». Die Winterthur beschäftige in der Schweiz rund 5.900 Leute, und da seien wegen der natürlichen Fluktuation immer wieder Stellen frei. Zudem würden einige Konzernfunktionen von Axa, etwa das Risikomanagement und das Osteuropageschäft, von Winterthur aus gesteuert.

Fischer erinnerte weiter daran, dass am Standort Winterthur etwa 3.000 Personen tätig seien, und zwar die meisten für das Schweizer Geschäft. Konzernaufgaben hätten etwa 300 Mitarbeitende. Von diesen könne die Axa nicht alle entbehren. Ausserdem sei das Zusammengehen mit Axa in der Schweiz nur in geringem Masse ein Effizienzsteigerungsprogramm.

Die Ankündigung der Credit Suisse vom letzten Mittwoch, die Winterthur für 12,3 Milliarden Franken an die Axa zu verkaufen, hat beim Personal der Winterthur und am Hauptsitz erhebliche Unsicherheit über die Zukunft ausgelöst. Die künftige Eigentümerin hat sich bisher nicht auf genaue Aussagen über die Folgen für das Personal festlegen wollen. (dapd)

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