27.09.2018 07:22

Rubicon Trail

«Keep going, keep going!»

Um die wahren Talente des neuen Jeep Wrangler Rubicon zu entdecken, muss man ihn dort fahren, wo er hingehört – auf dem berüchtigten Rubicon Trail.

von
Dave Schneider
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Um die wahren Talente des neuen Jeep Wrangler Rubicon zu entdecken, muss man ihn dort fahren, wo er hingehört – auf dem berüchtigten Rubicon Trail.

Um die wahren Talente des neuen Jeep Wrangler Rubicon zu entdecken, muss man ihn dort fahren, wo er hingehört – auf dem berüchtigten Rubicon Trail.

Jeep
Wer keine monströsen Umbauten aufweist, schafft diesen Offroad-Trail nicht – es sei denn, man fährt einen Jeep Wrangler Rubicon.

Wer keine monströsen Umbauten aufweist, schafft diesen Offroad-Trail nicht – es sei denn, man fährt einen Jeep Wrangler Rubicon.

Jeep
Verschränkung der besonderen Art: Der Wrangler Rubicon wälzt sich mühelos über die Felsbrocken Richtung Cadillac Hill.

Verschränkung der besonderen Art: Der Wrangler Rubicon wälzt sich mühelos über die Felsbrocken Richtung Cadillac Hill.

Jeep

Niemals! Nie im Leben kommt man mit einem Serienauto da durch. Felsen, wohin das Auge schaut, zu hoch, um darüber zu fahren. Doch der Guide winkt stoisch, ruft: «Keep going, keep going!» Ich fahre weiter. Das Auto steigt in den Himmel – und rutscht quer weg. Es scheppert fürchterlich, Stahl auf Fels, doch der bärtige Amerikaner winkt nach wie vor. «That's the steel bar, baby, all good. Keep going». Das Auto setzt also «nur» mit dem Stahlrahmen auf, der die verletzlichen Teile im Unterboden schützt. Okay.

Hier, auf dem Rubicon Trail in Nordkalifornien, trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer keine monströsen Umbauten aufweist, schafft diesen Offroad-Trail nicht – es sei denn, man fährt einen Jeep Wrangler Rubicon. Noch immer ist dieses Urgestein das einzige Auto ab Serientrimm, das den Trail in voller Länge schafft.

Allradantrieb mit zweistufigem Verteilergetriebe, eine Geländeuntersetzung von 4:1, zwei Sperrdifferenziale und ein auf Knopfdruck entkoppelbarer Querstabilisator an der Vorderachse, die Sway Bar, machen es möglich. Entscheidend ist auch die Architektur des Jeeps: Böschungswinkel von 36,4 Grad vorne und 30,8 Grad hinten, ein Rampenwinkel von 25,8 Grad, eine Bodenfreiheit von 25 Zentimeter und eine Wattiefe bis 76 Zentimeter lassen den Wrangler Passagen meistern, die man kaum für möglich hält.

Und natürlich ist da diese clevere Bauweise mit robustem Stahlrahmen entlang des Fahrzeugbodens. Auf dem Rubicon Trail setzt der Wrangler immer wieder kreischend auf, immer wieder zuckt man als Fahrer schuldbewusst zusammen, und immer wieder lächelt der bärtige Guide und winkt aufmunternd vorwärts. «Steel bar, baby, don't worry. Steel bar!»

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