Dummer Torwartfehler: Keeper lässt sich leichtfertig beklauen
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Dummer TorwartfehlerKeeper lässt sich leichtfertig beklauen

Torwartfehler rufen in erster Linie Mitleid hervor, sind zugleich aber amüsant. Der neuste «Fehlgriff» kommt aus Japan. Jin-Hyeon Kim wird nach einem mentalen Aussetzer bitter bestraft.

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Diesen Torwartfehler macht Jin-Hyeon Kim so schnell keiner nach. Ein Aussetzer der Extraklasse.

Yuzo Tashiro, Stürmer des japanischen Erstligisten Kashima Antlers, profitiert beim 1:1-Ausgleichstreffer von einem Patzer des gegnerischen Torwarts. Beim vorangehenden Freistoss hatte Jin-Hyeon Kim vorerst noch alles im Griff: Der Keeper von Cerezo Osaka kriegt den Ball sicher im Sechzehner zu fassen und bereitet sich ohne schlimme Vorahnung auf den Abstoss vor. Die Augen stets nach vorne gerichtet, sucht er sich das passende Ziel.

Was dann folgt, lässt Mitspieler, Trainer und Zuschauer für einen Moment laut aufschreien. Der 24-Jährige Torhüter legt sich den Ball hin und will eben zum Auskick ausholen, da taucht plötzlich ein Gegner hinterrücks auf, schnappt sich die Kugel und schiesst ins leere Tor. Der aktuelle Nationaltorhüter Südkoreas hatte schlicht und einfach Scheuklappen auf und bemerkte nicht, dass sich ein Gegner hinter seinem Rücken vesteckte. Da waren selbst die aufbauenden Worte des eigenen Mitspielers nur ein schwacher Trost.

Raúl mit der gleichen Masche

In der vergangenen Saison kam es in der Bundesliga zu einem ähnlichen Aussetzer. Eintracht-Keeper Ralf Fährmann liess sich am 12. März 2011 vom Schalker Stürmer Raúl ebenfalls den Ball wegspitzeln. Der Keeper holte den Spanier im Strafraum von den Beinen, Jose Manuel Jurado verwandelte danach den Elfmeter zum 1:0 für Schalke.

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