Sicherheitsbedenken: Kehrst du Whatsapp den Rücken? Erzähl uns, wieso und wohin es geht!
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SicherheitsbedenkenKehrst du Whatsapp den Rücken? Erzähl uns, wieso und wohin es geht!

Viele Nutzerinnen und Nutzer löschen momentan ihren Whatsapp-Account und wechseln zu Apps wie Threema oder Signal. Gehörst auch du dazu? Dann erklär uns, wieso.

von
Dominique Zeier
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Whatsapp ändert am 8. Februar seine AGB.

Whatsapp ändert am 8. Februar seine AGB.

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Neu werden private Informationen der Nutzerinnen und Nutzer von Business-Accounts mit Facebook geteilt.

Neu werden private Informationen der Nutzerinnen und Nutzer von Business-Accounts mit Facebook geteilt.

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Europäische Bürgerinnen und Bürger betrifft dies jedoch nicht.

Europäische Bürgerinnen und Bürger betrifft dies jedoch nicht.

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Darum gehts

  • Whatsapp hat vor rund einer Woche seine AGB angepasst.

  • User mussten zustimmen, dass neu private Daten mit dem Mutterkonzern Facebook geteilt werden dürfen.

  • Dies passt vielen Nutzerinnen und Nutzern nicht.

  • Daher können andere Apps wie Signal oder Threema einen regelrechten Ansturm verzeichnen.

  • Verlässt auch du Whatsapp? Erzähl uns, wieso!

Mehr als eine Woche, nachdem Whatsapp neue AGB angekündigt hat, ist das Thema noch längst nicht vergessen. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer kehren dem Chat-Dienst den Rücken und verschieben ihre privaten Konversationen auf Apps wie Signal, Threema und Telegram. Tatsächlich hat Signal in den letzten Tagen laut Associated Press 17,8 Millionen Downloads verzeichnen können. Das ist 61 Mal mehr als in einer gewöhnlichen Woche.

Ähnlich sieht es bei Telegram aus. Die Chat-App wurde 15,7 Millionen Mal heruntergeladen, was rund doppelt so viel wie normal ist. Und die Schweizer Messaging-App Threema verzeichnet ebenfalls einen fünffachen Anstieg in den Download-Zahlen.

Kehrst auch du Whatsapp den Rücken? Oder wandern deine Freunde auf eine andere App ab und du siehst dich gezwungen, nachzuziehen? Erzähl uns von deinen Beweggründen, Whatsapp nicht mehr zu benutzen oder wieso du dich trotzdem weiterhin dazu entschieden hast, auf Whatsapp zu bleiben!

Whatsapps Schadensbegrenzung

Obwohl immer mehr Nutzer von Whatsapp auf eine andere App wechseln, ist Whatsapp nach wie vor die führende Chat-App in den App Stores. Seit dem Jahr 2014 wurde der Messenger ganze 5,6 Milliarden Mal auf Smartphones überall auf der Welt installiert. Das Unternehmen versucht im Augenblick ausserdem aktiv, Schadensbegrenzung zu betreiben. Zu diesem Zweck hat es eine Infografik und eine neue FAQ-Seite veröffentlicht, die die Verwirrung um die neuen AGB auflösen soll.

Darin stellt das Unternehmen klar, dass die privaten Nachrichten, die die Nutzerinnen und Nutzer über Whatsapp verschicken, nach wie vor privat bleiben. Sie können nicht von Whatsapp eingesehen oder ausgewertet werden, da sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Die neuen AGB beziehen sich hauptsächlich auf Business-Accounts. Nur von diesen wird Whatsapp in Zukunft vermehrt Daten mit dem Mutterunternehmen Facebook teilen. Ebenfalls festgehalten wird, dass sich für private Nutzer aus dem EU-Raum (inklusive der Schweiz) nichts daran ändert, wie Whatsapp Daten teilt.

Falls du dennoch auf eine andere App wechseln möchtest, haben wir hier eine Zusammenstellung für dich gemacht, welche Chat-Apps augenblicklich besonders beliebt sind und wie sicher diese sind.

Digital-Push

Wenn du den Digital-Push abonnierst, bist du über News und Gerüchte aus der Welt von Whatsapp, Snapchat, Instagram, Samsung, Apple und Co. informiert. Auch erhältst du Warnungen vor Viren, Trojanern, Phishing-Attacken und Ransomware als Erster. Weiter gibt es Tricks, um mehr aus deinen digitalen Geräten herauszuholen.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tipp unten rechts auf «Cockpit», dann «Einstellungen» und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Digital» an – et voilà!

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