Kein Aufschub für Paradisli-Aktivisten
Aktualisiert

Kein Aufschub für Paradisli-Aktivisten

Die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz spricht ein Machtwort: Wenn das Paradisli bis am 18. Februar nicht «besenrein» an die Stadt Bern übergeben werde, räume die Polizei das besetzte Bauernhaus.

Dass der Verein Paradisli einen weiteren Aufschub erhält, sei kein Thema, zumal sich die Betreiber nie an die Abmachungen gehalten hätten und die Vorbereitungen für den Umbau bald beginnen sollen.

Die Aktivisten im Paradisli denken trotz des Ultimatums nicht daran, das Haus freiwillig und fristgerecht aufzugeben: «Wir werden uns gegen diese Vertreibungspolitik wehren», kündigt Sprecher Lukas Harder an. Bereits sind Flyer für eine Protestaktion im Umlauf. Und die Junge Alternative will das Thema Paradisli nochmals im Stadtrat aufwerfen.

hal

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