Penalty-Drama der Bayern: «Kein Ausrutscher, sondern gleich zwei»

Aktualisiert

Penalty-Drama der Bayern«Kein Ausrutscher, sondern gleich zwei»

Dortmund steht im Pokal-Final, weil sämtliche Bayern vom Penaltypunkt scheitern. Nicht nur das: Philipp Lahm und Xabi Alonso rutschen gar aus.

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als/pat
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Damit hatte kaum jemand gerechnet: Borussia Dortmund schlägt Bayern München im Elfmeterschiessen und steht im Cupfinal. Bayerns Penalty-Debakel sorgt für Schlagzeilen. «Bayern-Drama im Elfmeterschiessen! Dortmund nach 'Höllenspiel' im Finale» titelt etwa «focus.de».

Damit hatte kaum jemand gerechnet: Borussia Dortmund schlägt Bayern München im Elfmeterschiessen und steht im Cupfinal. Bayerns Penalty-Debakel sorgt für Schlagzeilen. «Bayern-Drama im Elfmeterschiessen! Dortmund nach 'Höllenspiel' im Finale» titelt etwa «focus.de».

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«spiegel.de» feiert Dortmund und schreibt: «Finale statt Blumen». Viel Kritik gibt es für Bayerns Versagen im Elfmeterschiessen. «Das war kein Ausrutscher, das waren gleich zwei», schreibt der Autor.

«spiegel.de» feiert Dortmund und schreibt: «Finale statt Blumen». Viel Kritik gibt es für Bayerns Versagen im Elfmeterschiessen. «Das war kein Ausrutscher, das waren gleich zwei», schreibt der Autor.

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«bild.de» spricht von den «Rutsch-Bayern».

«bild.de» spricht von den «Rutsch-Bayern».

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Was für ein Fussball-Krimi: In einem eigentlich schon verlorenen Spiel warf Borussia Dortmund am Dienstagabend den FC Bayern München aus dem Halbfinal des DFB-Pokals. Der Sieg über den frisch gebackenen Meister kam kurios und nach Penaltys zustande, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte.

Kurios, weil alle zum Elfmeter angetretenen Münchner – Philipp Lahm, Xabi Alonso, Mario Götze und Torhüter Manuel Neuer höchstpersönlich – allesamt verschossen. Besonders die ersten beiden Versuche von Lahm und Alonso beherrschen die Schlagzeilen. Beiden rutschte beim Versuch, den Ball oben rechts zu versenken (dies hat Thomas Müller nach der Partie gegenüber der «ARD» gesagt), das Standbein weg. So segelte die Kugel jeweils in die Zuschauerränge.

Mario Götze war der einzige Bayern-Akteur, der den Ball auf das Tor brachte, doch BVB-Goalie Mitchell Langerak – Stammtorhüter Roman Weidenfeller fehlt derzeit wegen eines Faserrisses und einer Beckenprellung fehlt – ahnte die Ecke und parierte ohne grosse Probleme.

Langeraks Ausbeute gegen die Bayern war nicht nur am Dienstagabend imposant: Der Australier weist gegen den Rekordmeister eine Hundert-Prozent-Quote auf. Den jüngsten Pokal-Krimi mitgerechnet, stand der Australier in seiner Karriere bisher in vier Spielen gegen die Münchner im Tor – und ging viermal als Sieger vom Platz.

Neuer scheitert am Aluminium

Ausgerechnet Weltmeister Manuel Neuer besiegelte das Ausscheiden seiner Bayern. Er tat es seinen Kollegen gleich und konnte auch den vierten Versuch der Bayern nicht versenken. Neuer versuchte es ebenfalls hoch, traf dabei aber nur das Aluminium der Latte.

Doch damit nicht genug: Zu allem Überfluss verletzte sich der gerade erst genesene Arjen Robben kurz nach seiner Einwechslung wieder und wird wohl für den Halbfinal der Champions League gegen Barcelona ausfallen. Diagnose: Muskelfaserriss.

Das unglaubliche Spiel sorgt in den Medien für Schlagzeilen. Einige feiern in ihrem Titel die Dortmunder, andere kritisieren Bayerns Elfmeterschiessen. Vor allem die Ausrutscher von Lahm und Alonso geben zu reden.

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