Mumps-Masern-Röteln: Kein Autismus durch Impfung
Aktualisiert

Mumps-Masern-RötelnKein Autismus durch Impfung

Entgegen früherer Studien gibt es keine Belege dafür, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung Autismus verursacht. Zu diesem Schluss kommt eine zusammenfassende Analyse von US-Forschern.

Die Krankheit hänge mit bestimmten Genen zusammen, schreibt die deutsche «Ärzte Zeitung» vom Mittwoch mit einem Verweis auf die Studie der Forscher Jeffrey Gerber und Paul Offit vom Kinderkrankenhaus Philadelphia im Fachmagazin «Clinical Infectious Diseases».

Eine inzwischen zurückgezogene britische Studie aus dem Medizinjournal «The Lancet» hatte vor elf Jahren unter anderem behauptet, die MMR-Impfung führe zu einer Entzündung des Darms. So würden die Gefässe für bestimmte Peptide durchlässig, die ins Gehirn gelangen könnten und dort zu Autismus führen sollten.

Weder löse die Impfung eine Darmentzündung aus, noch seien derartige Peptide identifiziert worden, fanden die US-Forscher nun heraus. Zudem überforderten Impfungen nicht wie behauptet das Immunsystem und es gebe zudem keine Belege dafür, dass Autismus eine durch das Immunsystem bedingte Krankheit ist.

(sda)

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