Zittern um die USA: Kein Ende des Finanzstreits in Sicht

Aktualisiert

Zittern um die USAKein Ende des Finanzstreits in Sicht

Kein Ende des Budgetstreits in den USA. Wider Erwarten gibt es keine Einigung in Washington. An der Wall Street schloss der Down Jones fast 1 Prozent im Minus.

Die US-Politiker treiben es auf die Spitze.

Die US-Politiker treiben es auf die Spitze.

Die Hoffnung auf eine kurz bevorstehende Einigung im Finanzstreit verflüchtigte sich, nachdem erneute Gespräche gescheitert waren. Harry Reid, der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat hatte zuvor einen Plan des von den Republikanern dominierten Repräsentantenhauses zurückgewiesen. Die Verhandlungen im Senat seien aber nicht zum Erliegen gekommen, sagten Sprecher beider Seiten.

Der Dow Jones Industrial schloss mit minus 0,87 Prozent bei 15.168, 01 Punkten knapp über seinem Tagestief. Der S&P-500-Index verlor 0,71 Prozent auf 1.698,06 Punkte. Der Nasdaq 100 sank um 0,35 Prozent auf 3.244,66 Punkte, nachdem er sich über weite Strecken im Plus gehalten hatte.

Die Zeit wird knapp

In den nächsten zwei Tagen müssen sich Demokraten und Republikaner geeinigt haben, damit die Vereinigten Staaten nicht zahlungsunfähig werden. Zudem ist die Verwaltung wegen des Haushaltsstreits weiterhin grösstenteils lahmgelegt.

Ein Blick auf aktuelle Konjunkturdaten zeigte zugleich, dass sich der Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe im US-Bundesstaat New York im Oktober deutlich eingetrübt hatte. Der Empire-State-Index war von 6,29 Punkten im Vormonat auf 1,52 Zähler gefallen. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg auf 7,0 Punkte erwartet.

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