Grow up - Kein Geld für Säule 3a – so sparst du trotzdem für deine Vorsorge
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Grow upKein Geld für Säule 3a – so sparst du trotzdem für deine Vorsorge

Nicht alle denken im jungen Alter bereits an ihre Altersvorsorge. Schon gar nicht, wenn am Ende des Monats nur begrenzt Geld übrig ist. Doch auch Kleinverdiener können fürs Alter sparen.

Neben der Pensionskasse und der AHV ist die Säule 3a eine freiwillige Sparmöglichkeit, um im Alter auf mehr Geldreserven zurückgreifen zu können. Wer seine dritte Säule optimiert, hat im Alter mehr Geld zur Verfügung.

Doch nicht alle können es sich leisten, monatlich einen Geldbetrag auf die Seite zu legen, geschweige denn den Maximalbetrag einzuzahlen. Die Corona-Krise hat unter anderem aufgrund der Kurzarbeit und der Entlassungen dazu geführt, dass in der Schweiz im letzten Jahr jede Erwerbsperson weniger oder gar kein Geld in die dritte Säule der Altersvorsorge investiert hat.

Was ist die Säule 3a?

Die Säule 3a bietet (neben der Pensionskasse und der AHV) eine weitere Option, für die private Altersvorsorge zu sparen. Ab dem Jahr, in dem du dein 18. Altersjahr erreichst, kannst du jährlich auf dein 3a-Konto Geld überweisen; dies bis maximal fünf Jahre über das ordentliche Rentenalter hinaus (wenn du weiterhin erwerbstätig bist). Pro Jahr kannst du jeweils einen Maximalbetrag (dieses Jahr 6883 Franken) auf dein 3. Säule-Konto überweisen. Einzahlen dürfen alle, die ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen haben. Zudem kannst du das gesparte Geld auch schon vor deiner Pensionierung für selbst genutztes Wohneigentum, den Kauf oder die Tilgung einer Hypothek einsetzen – aber auch für Renovationsarbeiten (hier sind die Maximalbezüge allerdings begrenzt).

Mit folgenden Spar-Tipps gelingt es aber auch Kleinverdienern fürs Alter vorzusorgen:

• Das Tolle an der Säule 3a: Der Betrag, den du einzahlst, ist frei wählbar. Du kannst also auch jeden Monat 50 Franken überweisen. Deine jährliche Einzahlung beläuft sich also bereits auf 600 Franken.

• Richte am besten einen Dauerauftrag ein, damit der von dir gewählte Betrag künftig zu deinen festen Ausgaben gehört. So musst du dir nicht ständig überlegen, ob du noch Geld für die Vorsorge übrig hast.

• Auch Arbeitslose dürfen einzahlen, die Taggelder, die du als Arbeitsloser erhältst, gelten als Ersatzeinkommen.

• Die Beiträge kannst du von deinen Steuern abziehen, du sparst also zusätzlich Geld.

Erledige die Einzahlung sofort. Gegen Ende des Jahres gehen solche Pendenzen gerne unter, für die Säule 3a ist der Stichtag der 31. Dezember. Wenn du bereits am Anfang des Jahres einzahlst, profitierst du per Jahresendrechnung unter Umständen von einer höheren Rendite.

• Vergleiche regelmässig die Zinssätze, denn die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern sind häufig sehr gross. Dein 3a-Guthaben kannst du jederzeit und meistens spesenfrei zum nächsten Anbieter verschieben.

• Übrigens: Nach der Frühpensionierung ist es ebenfalls noch möglich, in die Säule 3a einzuzahlen.

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