Automobil: Kein Glück für Jani in Neuseeland

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AutomobilKein Glück für Jani in Neuseeland

Neel Jani hat in Neuseeland einen ereignisreichen Sonntag erlebt. In Taupo war der Sprint für den Fahrer des Schweizer A1GP-Teams wegen einer Kollision in der ersten Kurve aus. Das Hauptrennen beendete Jani nach zwei strafweisen Boxendurchfahrten nur im 14. Rang.

Der Deutsche Christian Vietoris und der Franzose Loïc Duval standen nach beiden Rennen auf dem Podest. Den 14-Runden-Sprint beendeten sie hinter dem Einheimischen Jonny Reid als Zweiter und Dritter. Nach der 50. Runde des Hauptrennens wurde Vietoris als Sieger vor dem Kanadier Robert Wickens und Duval abgewinkt. Die Schweiz büsste die Führung im Zwischenklassement ein. Nach 10 von 20 Rennen liegt Neuseeland mit 82 Punkten an der Spitze vor der Schweiz und Frankreich (je 80).

Aus der Sicht von Jani war der Gewinn eines Punkts für die schnellste Runde im Hauptrennen der einzige Lichtblick. Das Hauptrennen verkam für ihn sogar zum Albtraum. Zunächst wurd Jani eines Frühstarts bezichtigt, später musste nach einem Rencontre mit dem Pakistani Adam Khan der gebrochene Frontflügel ersetzt werden, und in der 32. Runde ereilte den Schweizer die zweite Strafe, diesmal wegen Überholens unter Gelber Flagge während einer Safety-Car-Phase.

(si)

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