Aktualisiert 20.06.2008 10:12

KURIOSE PRESSEKONFERENZKein Gratis-Höhepunkt über den Wolken

Der Boss der Fluggesellschaft «Ryanair» hatte auf einer Pressekonferenz gesagt, in der ersten Klasse bekomme der Kunde zukünftig «Blowjobs». Dem Scherz musste nun ein Dementi folgen.

Vielflieger werden enttäuscht sein: Michael O' Leary, Chef der Fluggesellschaft «Ryanair», und auch seine Angestellten werden ihren Gästen an Bord zukünftig keine «Blowjobs» anbieten, obwohl er dies selbst auf einer Pressekonferenz angekündigt hatte. Dort wollte er Werbung für die Transatlantikflüge der Linie machen – und das ist ihm auch gelungen.

O' Leary erläuterte in Düsseldorf, es werde eine günstige 2. Klasse geben, während die Business Class erheblich teurer sei. Er glaube, 10 bis 15 Prozent der Kunden würden jeden Preis für einen Flug zahlen. Und dann sagt er Folgendes: «In der Economy wird es sehr preiswert. Sagen wir zehn Euro. Und in der Business Class wird es Betten und Blowjobs geben.» Seine deutsche Assistentin daraufhin: «Ich übersetz' das nicht!»

O'Leary weiter: «In der Business Class ist alles gratis – inklusive der Blowjobs.» Freudig beobachtet der Ire die Reaktion der Journalisten und wendet sich wieder seiner Assistentin zu. «Was heisst Blowjob auf Deutsch?» Sie antwortet lachend: «Es gibt Blowjob nicht im Deutschen.» Der Kommentar ihres Chefs: «Fürchterliches Sexleben in Deutschland!»

Diesem offensichtlichen Scherz musste nun tatsächlich ein Dementi folgen. Das österreichische Boulevardblatt «Krone» fühlte sich berufen, bei der «Ryanair»-Pressesprecherin noch mal nachzufragen, ob es den zukünftig Sex an Bord geben werde. Die wenig überraschende Antwort: «Das kann ich nicht bestätigen, das sind definitiv nicht die Pläne von Herrn O'Leary.»

(phi)

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