Aktualisiert 04.08.2004 11:39

Kein Käse: Exporte steigen

Die Schweiz hat im ersten Halbjahr 25 108 Tonnen Käse exportiert. Dies sind fast 9 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die Käseorganisation Schweiz (KOS) spricht von «Morgenröte».

In den letzten Jahren habe die ganze Milchwirtschaft unter den zu hohen Lagerbeständen von Käse gelitten, schreibt die KOS in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Lagerbestände hätten durch Sonderverkäufe abgebaut werden müssen. Nun hätten sich die Lagerbestände normalisiert, die Exporte in Normalmärkte seien gestiegen.

Insbesondere der Export von Emmentaler konnte im ersten Halbjahr gesteigert werden, nämlich um 1287 Tonnen oder 11,4 Prozent. Dafür seien nicht zuletzt die tieferen Preise verantwortlich, welche zu einer wettbewerbsfähigeren Position der Schweizer Anbieter geführt hätten, schreibt die KOS. Das Marktumfeld sei nach wie vor hart.

Im vergangenen Jahr waren in der Schweiz 160 165 Tonnen Käse produziert worden. Das waren 238 Tonnen oder 0,1 Prozent weniger als 2002. Davon wurden 54 844 Tonnen ins Ausland exportiert, 55 Tonnen oder 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

(sda)

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