Mobile VoIP: Kein Skype für Windows Phone 7
Aktualisiert

Mobile VoIPKein Skype für Windows Phone 7

Die weit verbreitete VoIP-Software wird nicht auf Windows Phone 7 erhältlich sein. Auch der Firefox will nicht aufs Microsoft-Smartphone.

von
mbu
Das mobile Skype steht bislang für das iPhone und einige Modelle von Nokia zur Verfügung. Windows-Phone-7-Besitzer werden auf den VoIP-Dienst verzichten müssen.

Das mobile Skype steht bislang für das iPhone und einige Modelle von Nokia zur Verfügung. Windows-Phone-7-Besitzer werden auf den VoIP-Dienst verzichten müssen.

Laut Dan Neary, dem Vizepräsidenten von Skype für die Region Asia Pacific, wird der VoIP-Dienst nicht für Windows Mobile Phones zur Verfügung stehen. Wie es zu diesem Entschluss gekommen ist, wollte Neary nicht genauer erläutern.

Auch die Firefox-Entwickler haben vor kurzem bekanntgegeben, dass sie keine mobile Variante ihres freien Browswers für Windows Phone 7 bereitstellen wollen. Sie stören sich daran, dass Drittentwickler auf XNA-Framework oder Silverlight angewiesen sind und nicht im nativem Code entwickeln können, schreibt das IT-Newsportal winfuture.de. Skype funktioniert bereits auf dem iPhone und einigen Modellen von Nokia. Demnächst soll der Dienst auch auf Symbian-Handys von Sony Ericsson und dem Google-Betriebssystem Android laufen (20 Minuten Online berichtete).

Neu mit Videokonferenz-Funktion

Seit dem vergangenen Donnerstag steht für Skype-User die Version 5.0 zum Download bereit. Damit können erstmals auch Video-Gespräche zwischen maximal fünf Personen geführt werden. Nach einer Einführungsphase soll der Dienst aber kostenpflichtig werden (20 Minuten Online berichtete). Derzeit ist die neue Version nur für Windows verfügbar.

Zudem könnte auf den Bildschirmen der Skype-User künftig Werbung eingeblendet werden. In einem Interview mit dem britischen Newsportal telegraph.co.uk verriet der CEO Josh Silverman, dass laut über die Integration von Werbung nachgedacht werde, damit Skype auch künftig kostenlos angeboten werden kann. Dies könne beispielsweise über die Schaltung von Werbebannern geschehen. Silverman ist sich bewusst, dass er die User in Anbetracht der vorhandenen Konkurrenzangebote nicht vergraulen darf. Er gibt im Interview an, dass die Werbeeinbindung möglichst unaufdringlich vonstatten gehen soll.

Bislang verdient das Unternehmen sein Geld mit dem Verkauf von Credits. Sie sind Voraussetzung, damit Anrufe ins Fest- und aufs Mobilfunknetz geführt werden können. Erst vergangene Woche wurden hierfür weitere Länder erschlossen. Mittlerweile können Anrufe in 170 Länder getätigt werden.

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