Die Simpsons: Kein Steuergeld für Barts Sparschwein
Aktualisiert

Die SimpsonsKein Steuergeld für Barts Sparschwein

Zum zweiten Mal in kurzer Zeit haben die Simpsons-Macher die Finanzkrise zum Thema gemacht. Diesmal durfte Barts Wandtafel-Gag im Vorspann dran glauben.

Vor drei Wochen teilten die Simpsons das Schicksal vieler Amerikaner in der Finanz- und Wirtschaftskrise: Sie verloren ihr Haus, das von Homer bis unters Dach mit Hypotheken belastet worden war. In der jüngsten Episode, die am letzten Sonntag in den USA ausgestrahlt wurde, nahmen die Macher die Rettungspläne der Regierung für die Wall Street aufs Korn, diesmal allerdings nur im Vorspann.

In jeder Folge muss der notorische Schulversager Bart als Strafaufgabe einen neuen Spruch an die Wandtafel schreiben. «My piggy bank is not entitled to TARP funds», hiess es im aktuellen Fall, was man sinngemäss am besten übersetzt mit «Mein Sparschwein hat kein Anrecht auf Steuergeld».

Wobei TARP eigentlich für Troubled Asset Relief Program steht. Übersetzt bedeutet dies Hilfsprogramm für problematische Anlagen, und gemeint ist der Rettungsplan im Umfang von 700 Milliarden Dollar, der im letzten Herbst für die unter «vergifteten» Krediten leidenden Banken beschlossen worden war. Und nicht für Barts Sparsäuli.

(pbl)

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