Aktualisiert 11.08.2009 15:49

Kampf gegen FeuerbrandKein Streptomycin im Aargauer Honig

Im Aargauer Bienenhonig sind trotz dem Einsatz von Antibiotikum gegen Feuerbrand keine Rückstände von Streptomycin nachgewiesen worden. Das ergab eine Untersuchung von 93 Proben im Umkreis von zwei Kilometern rund um die Einsatzorte.

Im laufenden Jahr wurde in zwölf Obstanlagen Antibiotikum gegen Feuerbrand eingesetzt, wie das Departement Finanzen und Ressourcen (DFR) am Dienstag mitteilte. Behandelt wurden 7 Prozent der Aargauer Obstfläche, was 11,4 Hektaren entspricht.

Mit Ausnahme von einer Parzelle blieben sämtliche Obstanlagen vom Feuerbrand verschont. Aus den Bienenständen im Umkreis von zwei Kilometern rund um den Einsatzort entnahmen Honigkontrolleure der Aargauischen Bienenzüchtervereine Proben.

Die kantonale Amt für Verbraucherschutz fand in keiner der 93 untersuchten Proben Rückstände von Streptomycin. Als Nachweisgrenze diente ein Wert von 0,01 Milligramm pro Kilogramm. Das entspricht dem gesetzlichen Höchstwert.

Im Kanton Aargau wurde zum zweiten Mal Antibiotikum gegen Feuerbrand eingesetzt. 17 Obstbauern hatten ein Gesuch für den Einsatz gestellt. Im laufenden Jahr wurden bislang in 60 Gemeinden vom Feuerbrand befallene Bäume entdeckt. Betroffen ist vor allem der Süden des Kantons. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.