Kein trojanisches SVP-Pferd auf dem Kapellplatz
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Kein trojanisches SVP-Pferd auf dem Kapellplatz

Knatsch um eine Abstimmungs-Aktion der SVP: Ihr Gesuch, am Samstag auf dem Luzerner Kapellplatz ein «Trojanisches Pferd» aufzustellen, ist von der Gewerbepolizei abgelehnt worden.

Mit dem 7,7 Meter hohen und 5,2 Meter langen Holzpferd tourt die Partei im Kampf gegen Schengen durch die Schweiz. Bei der Partei vermutet man politische Motive hinter dem Entscheid der Polizei. Deren Argumente seien «lächerlich und unakzeptabel», schreibt die städtische SVP in ihrer Mitteilung von gestern. Toni Schüpfer, Leiter der Gewerbepolizei, winkt ab: «Wir haben nichts gegen die SVP.» Normalerweise würden Gesuche der Partei bewilligt. Dieses sei aber erst am Mittwoch eingegangen, und der Kapellplatz dürfe nicht überbeansprucht werden. SVP-Mann Ruedi Stöckli verspricht: «Am Samstag steht das Pferd in Luzern, und zwar legal.»

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