Manipulationsverdacht: Kein Verfahren gegen GC - Sion

Aktualisiert

ManipulationsverdachtKein Verfahren gegen GC - Sion

Die Bundesanwaltschaft hat das Begehren von Christian Constantin für eine genauere Untersuchung der Partie GC - Sion vom 17. März abgelehnt.

Kein Verfahren nach Constantins Begehren.

Kein Verfahren nach Constantins Begehren.

Sie habe keinen Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen betreffend internationalem Wettbetrug festgestellt, teilte die Bundesanwaltschaft (BA) mit. Die Abklärungen hätten keinerlei konkrete Hinweise auf ein strafbares Verhalten ergeben.

Für solches war der Sion-Mittelfeldspieler Geoffrey Serey Die von seinem Präsidenten Christian Constantin verdächtigt worden. «CC» hatte seinen ivorischen Angestellten mit gezielt zweideutigen Aussagen in die Ecke der Wettbetrüger gestellt.

Milde Strafe gegen Serey Die

Constantin verdächtigte Serey Die, die Rote Karte im Auswärtsspiel gegen GC absichtlich provoziert zu haben. Vertrauensleute in London hätten ihn darauf hingewiesen, dass ungewohnt hohe Beträge auf eine Niederlage Sions in Zürich gesetzt worden seien. Den Platzverweis gegen Serey Die hatte Constantin darauf in diesen Zusammenhang gestellt und die BA eingeschaltet. «Wenn ich einen Spieler von mir wegen einer Manipulation kontaktieren müsste, es wäre Serey Die», so der Architekt aus Martigny.

Noch bevor die Ermittlungen der BA im Abklärungsstadium beendet wurden, hatte Constantin seinen Spieler intern (milde) abgestraft. Der Afrikaner muss sich in den nächsten Tagen in der Nachwuchsarbeit einbringen, «um sich seiner Verantwortung gegenüber den jungen Fussballern im Verein bewusst zu werden.»

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(si)

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