Irak: Kein Zurück in den Krieg
Aktualisiert

IrakKein Zurück in den Krieg

Eine Rückkehr von US-Kampfeinheiten in den Irak ist nach Ansicht des amerikanischen Generals Ray Odierno nur im Falle eines «vollständigen Scheiterns» der irakischen Sicherheitskräfte denkbar.

General Ray Odierno glaubt nicht an eine Rückkehr in den Irak.

General Ray Odierno glaubt nicht an eine Rückkehr in den Irak.

Dass es zu einem Scheitern der Sicherheitskräfte Iraks komme, sei aber unwahrscheinlich, sagte der US-Oberbefehlshaber im Irak am Sonntag im amerikanischen Fernsehen. Die irakischen Sicherheitskräfte würden seit langem gute Arbeit leisten.

Ein US-Einsatz über das Ende des Jahres 2011 hinaus würde vermutlich dazu dienen, den Irakern dabei zu helfen, ihre Grenzen und ihren Luftverkehr zu sichern, wie Odierno erklärte. Am Donnerstag hatte die letzte US-Kampfeinheit den Irak verlassen. 50 000 Soldaten sollen bis Ende 2011 in dem Land bleiben, um für Sicherheit bei zivilen Projekten zu sorgen, die einheimischen Sicherheitskräfte auszubilden und Anti-Terror-Einsätze zu leiten.

Am Sonntag, drei Tage nach dem Abzug der letzten amerikanischen Kampfeinheit, wurde bei einem Raketenangriff in der südirakischen Provinz Basra ein US-Soldat getötet. Zum Zeitpunkt des Angriffs habe er einen Einsatz in der Provinz durchgeführt, teilte ein Militärsprecher mit. (dapd)

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