Aktualisiert 05.06.2014 14:24

Enttäuschte Fans

Keine Autogramme von Nati-Stars im Nike Store

Viele hofften auf Fotos und Autogramme von den Nati-Stars. Doch Shaqiri, Rodriguez, Xhaka, Sommer und Ehrengast Streller blieben in Basel auf Distanz zu den Fans.

von
lha/bz

Wenn die Nati-Stars sich die Ehre geben, lassen sich die Fans nicht zwei mal bitten: Entsprechend riesig war der Ansturm auf den neuen Nike Flagship Store in der Basler Steinenvorstadt. Dort stellten sich am Donnerstag Mittag Xerdan Shaqiri, Granit Xhaka, Ricardo Rodriquez und Yann Sommer erstmal der SRF-Moderatorin Steffi Buchli, der das Vergnügen zuteil wurde, mit den Fussballern zu talken.

Natürlich sprach sie mit den anwesenden Natispielern über die Weltmeisterschaft in Brasilien: Ob denn der Temperaturunterschied eine grosse Belastung sei, fragte sie die Nati-Kicker. «Ich bin mir die heissen Temperaturen von den Badeferien in Spanien gewohnt», meinte Ricardo Rodriguez. Zeit für Badeferien der Nationalmannschaft allerdings kaum. Die Spieler freuen sich aber sehr auf die gemeinsame Zeit während der WM und die ehrenvollen Länderspiele.

Der ebenfalls anwesende FC Basel-Captain Marco Streller, der nicht nach Brasilien fliegen wird, freut sich trotzdem auf die WM-Spiele: «Ich werde mir, wie alle hier, die schon alt genug sind, die WM-Spiele mit einem Bierchen zuhause anschauen.»

Nach der Fragerunde begrüsste die Moderatorin den Berner Rapper Knackeboul, der anschliessend zu Beatbox-Rhythmen von Shaqiri und Yann Sommer rappte.

Lange Gesichter bei den Fans

Viel mehr gab es denn auch nicht zu sehen und erst recht nicht zu holen. Denn Autogramme und Bilder für die Fans gab es keine, obwohl weit über hundert Menschen im Anschluss im Treppenhaus des dreistöckigen Stores Schlange standen. Enttäuscht verliessen sie das Sportgeschäft wieder. «Ich bin gar nicht zufrieden. Ich habe kein Bild bekommen, dabei wurde uns das versprochen», sagte die 16-jährige Cagla aus Pratteln. Auch ihre Kollegin Awesa (14) zeigte sich enttäuscht über die fehlenden Autogramme. «Ich bekam von meinem Lehrer sogar extra eine Stunde frei, um hierher zu kommen.»

Eine intensive Vorbereitungszeit und der Stress vor dem Abreisetag nach Brasilien sorgte wahrscheinlich für den schnellen Rückzug der Fussballstars.

Yann Sommer versucht sich mit Knackeboul im Beatboxen. (Video: 20 Minuten/lha)

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