Arbeitsmarkt: Keine Benachteiligung von älteren Angestellten

Aktualisiert

ArbeitsmarktKeine Benachteiligung von älteren Angestellten

Niemand soll zur vorzeitigen Pensionierung gezwungen werden können, wenn sein Arbeitsverhältnis kurz vor dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters aufgelöst wird. Der Bundesrat hat eine Revision des Freizügigkeitsgesetzes auf den 1. Januar in Kraft gesetzt.

Die Revision geht auf eine parlamentarische Initiative von Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer (SP/BL) zurück. Versicherte, welche die Vorsorgeeinrichtung zwischen dem frühestmöglichen Vorbezugsalter und dem ordentlichen Rentenalter verlassen, können die Auszahlung der Freizügkeitsleistung verlangen, wenn sie weiterhin erwerbstätig sein wollen.

Heute bekommen die Betroffenen anstelle dieser Leistung eine gekürzte Rente, selbst wenn sie wieder angestellt werden. Finden entlassene ältere Angestellte keine Arbeit mehr, müssen sie die gekürzte Rente ausserdem an die Arbeitlosenansprüche anrechnen lassen. Die Revision fördere die längere Arbeitsmarktbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, teilte das Bundesamt für Sozialversicherungen am Mittwoch mit.

(sda)

Deine Meinung