Keine Bestrafung für Verstappen – Nächstes Kapitel im Hass-Duell – Mercedes-Protest wird abgeschmettert
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Keine Bestrafung für VerstappenNächstes Kapitel im Hass-Duell – Mercedes-Protest wird abgeschmettert

Nun ist es klar: Der Formel-1-Protest von Mercedes wird nicht weiterverfolgt. Dies geben die Rennkommissare am Freitag bekannt. Mercedes-Teamboss Toto Wolff zeigt sich nach dem Urteil kleinlaut.

von
Nils Hänggi

Das Duell zwischen Hamilton und Verstappen ist hitzig. In den USA zeigte der Red-Bull-Star dem Briten den Stinkefinger.

SRF

Darum gehts

  • Am Sonntag steht der GP in Katar an.

  • Vorher ist klar: Der Protest von Mercedes wird nicht weiterverfolgt.

  • «Ich habe das erwartet», so Mercedes-Teamboss Wolff.

Das Hass-Duell geht weiter! So gibt es nun ein neues Kapitel im extremen Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton. Nach dem sensationellen Sieg des britischen F1-Stars am letzten Sonntag legte Mercedes Protest gegen eine Entscheidung der Rennkommissare zugunsten von Verstappen ein. Der Niederländer soll Hamilton von der Strecke zu drängen versucht haben. Am Donnerstag konnten sich die Rennkommissare nach stundenlangen Anhörungen nicht einigen. Nun haben sie es aber geschafft.

Der Protest des Formel-1-Teams Mercedes gegen eine Entscheidung der Rennkommissare beim Grand Prix in Brasilien zugunsten von Red-Bull-Fahrer Max Verstappen wird nicht weiter verfolgt. Das ist das Ergebnis einer Anhörung mit Vertretern beider Teams und des Motorsport-Weltverbands Fia. In einer Videokonferenz wurde erörtert, ob womöglich ein Nachprüfungsrecht besteht. Das ist nach Ansicht der Stewards der Fia nicht der Fall, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das neue Beweismaterial reichte nicht aus! So zumindest die Meinung der Rennkommissare.

Keine Strafe für Verstappen

«Ich habe das erwartet. Wir wollten eine Diskussion auslösen, das haben wir erreicht. Wir haben nicht erwartet, dass es noch weitergeht», sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Red Bulls Teamchef Christian Horner sagte: «Es ist die richtige Entscheidung.»

Damit ist eine Bestrafung Verstappens vom Tisch. Es war spekuliert worden, dass er durch eine nachträgliche Zeitstrafe nach hinten rutschen und so weitere Punkte auf Hamilton verlieren könnte. In Brasilien hatte Hamilton in der 48. Runde aussen fast am Niederländer vorbeiziehen können, Verstappen liess ihm aber keinen Platz. Beide Piloten rasten über den Randstein hinaus. Die Rennkommissare notierten den Vorfall, sahen eine Untersuchung aber nicht als nötig an. Hamilton gewann das Rennen und kam in der Gesamtwertung drei Rennen vor Schluss bis auf 14 Punkte an Verstappen heran.

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