Aktualisiert 11.07.2014 08:14

Openair Frauenfeld

Keine Chance für Pyro-Schmuggler

An der Sicherheitskontrolle am Haupteingang kommt kein Festivalbesucher vorbei. Wurfgegenstände und brennbares Material werden sofort konfisziert.

von
Lorenz von Meiss

Noch bis spät in die Nacht strömten Festivalfans auf das Areal der Pferderennbahn Frauenfeld. Die unzähligen Sicherheitskräfte hatten da alle Hände voll zu tun. Weil er Unfälle und Ausschreitungen verhindern will, kennt Zoran Schwizer, Postenchef an der Haupteingangskontrolle, kein Pardon: «Messer, Spaten sowie Leuchtfackeln haben auf dem Festivalgelände nichts verloren.» Viele Besucher können nicht nachvollziehen, wieso ihr geliebtes Essen am Eingang zurückbleiben muss.

Wurfgegenstand Nutellaglas

Sämtliche in einem Glas aufbewahrten Lebensmittel kommen nicht mit auf den Zeltplatz. Zu gross ist das Risiko, dass die Gläser als Wurfgegenstände missbraucht werden und Menschen verletzen. Für eine junge Frau ist die Sicherheitskontrolle am Eingang jedoch völlig in Ordnung: «An einem anderen Openair habe ich eine Bierflasche an den Kopf geworfen bekommen, daher finde ich es sinnvoll, dass kein Glas aufs Gelände gelangt.»

Viele weibliche Besucher nehmen Parfum mit, um auch während des Openairs gut zu riechen. Doch auch hier kennt die Kontrolle am Eingang keine Ausnahmen. Die Flakons sammeln sich in einem Einkaufswagen beim Eingang und werden ihre Besitzerinnen nie mehr wiederfinden. Grosse Diskussionen mit dem Sicherheitspersonal bringen hier wenig: «Ich werde sowieso nach Rauch oder Sonstigem stinken, da spielt es sowieso keine Rolle mehr», sagt eine junge Frau schmunzelnd.

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