Aktualisiert 26.02.2010 09:36

BurmaKeine Freiheit für Aung San Suu Kyi

Aung San Suu Kyi, die Oppositionsführerin von Burma, hat schon 14 der vergangenen 20 Jahre unter Hausarrest verbracht. Das wird sich jetzt nicht ändern; das Oberste Gericht in Burma hat es abgelehnt, den Hausarrest aufzuheben.

Bei der Urteilsverkündung in Rangun waren Diplomaten aus Australien, Frankreich, Grossbritannien und den USA anwesend. Den Anwälten der Friedensnobelpreisträgerin bleibt jetzt nur noch die Möglichkeit, die Entscheidung mit dem Mittel einer «Sonderberufung» anzufechten.

Im August 2009 wurde Suu Kyi wegen Verstosses gegen die Bestimmungen ihres Hausarrests verurteilt - Anlass war der ohne ihren Willen erfolgte Besuch eines US-Bürgers. Die Strafe von drei Jahren Gefängnis wurde von der Militärjunta umgewandelt in 18 Monate Hausarrest. Gegen diese Entscheidung legten die Anwälte Suu Kyis Berufung ein. (dapd)

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