Keine Gnade fürs Paradisli: Deadline ist am 3. April

Aktualisiert

Keine Gnade fürs Paradisli: Deadline ist am 3. April

Letzte Frist für das Paradisli: Wenn der Verein bis zum 3. April nicht auszieht, lässt die Stadt das Bauernhaus zwangsräumen.

von
Nora Camenisch

Langsam zieht sich die Schlinge um die Bewohner des Paradisli an der Laubeggstrasse in Bern zu. Bis am 3. April müssen sie das Gelände verlassen haben. Sonst will die Stadtregierung beim Zivilgericht die sofortige Räumung beantragen.

Nötig ist dies laut Gemeinderätin Barbara Hayoz, weil unter anderem der Brandschutz ungenügend ist. Dies bedeute für die Stadt ein Haftungsrisiko. Ausserdem fühlen sich immer mehr Anwohner durch den Lärm gestört.

Wie es mit dem Verein weitergeht – sollte es zur Räumung kommen –, ist unklar. «Unsere Aussichten sind nicht rosig», meint Sprecher Nathan Solothurnmann.

Seit der Zwischennutzungsvertrag im letzten Sommer auslief, liegen sich Verein und Stadt in den Haaren. Die Bewohner sind zudem mit einer Beschwerde gegen die Räumung beim Bundesgericht abgeblitzt (20 Minuten berichtete).

Deine Meinung