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Keine Klage im Fall «Nipplegate»

Eine Klage gegen Janet Jackson, Justin Timberlake und mehrere Fernsehsender wegen der skandalumwitterten Superbowl-Show ist zurückgezogen worden.

Klägerin Terri Carlin hatte von den beiden Popstars und den Sendern CBS und MTV mehrere Milliarden Dollar Schmerzensgeld gefordert, weil der unzüchtige Auftritt sie und zahlreiche andere Zuschauer in ihren Gefühlen verletzt habe. Timberlake hatte seiner Duettpartnerin in der Halbzeitshow des Finales der US-Football-Liga das Oberteil zerrissen und ihre nackte Brust entblösst.

Die Rücknahme der Klage begründete Carlin damit, dass sie abwarten wolle, ob die von Sendern und Aufsichtsbehörden angekündigten «Abhilfemassnahmen» gegen die Wiederholung eines solchen Vorfalls greifen würden. Die Bankangestellte und ihr Anwalt betonten in einer Pressemitteilung, sie hätten zahlreiche Briefe und Anrufe von Unterstützern erhalten. Besorgte Eltern aus den gesamten USA hätten sich der Klage anschliessen wollen. (dapd)

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