Neue Funktion - Keine Lust auf vollen ÖV? Google Maps hilft neu, überfüllte Züge zu vermeiden
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Neue FunktionKeine Lust auf vollen ÖV? Google Maps hilft neu, überfüllte Züge zu vermeiden

Wer schon vor dem Antritt einer Reise wissen möchte, wie voll ein Zug oder Bus ist, kann dies neu auf Google Maps sehen. Das soll dabei helfen, die Gesundheit der Reisenden zu bewahren.

von
Dominique Zeier
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Google Maps hat für seine App eine neue Funktion eingeführt. 

Google Maps hat für seine App eine neue Funktion eingeführt.

Unsplash
Neu kann man überprüfen, wie voll Zug, Bus oder Tram sind, bevor man einsteigt. 

Neu kann man überprüfen, wie voll Zug, Bus oder Tram sind, bevor man einsteigt.

20min/Marco Zangger
Während der Fahrt kann man Angaben über die Belegung des öffentlichen Verkehrsmittels machen. 

Während der Fahrt kann man Angaben über die Belegung des öffentlichen Verkehrsmittels machen.

Darum gehts

  • Manchmal möchte man vor einer Reise gerne wissen, wie voll der Zug tatsächlich ist.

  • Das zeigt Google Maps neu direkt in der App an.

  • Dafür wird Technologie eingesetzt, die die Belegung von öffentlichen Verkehrsmitteln berechnet.

  • Die neue Funktion ist ab sofort im Android- und iOS-App enthalten.

Google Maps ist gut darin, die Zeit vorherzusagen, die man benötigt, um mit einem Auto eine bestimmte Strecke abzufahren. Denn die App berechnet nicht nur, wie viele Kilometer zurückgelegt werden müssen, sondern auch, wie viel Verkehr momentan auf den Strassen herrscht. Nun hat Google diese Funktion auch auf den öffentlichen Verkehr ausgeweitet.

Neu zeigt Google Maps in 100 verschiedenen Ländern in rund 10’000 öffentlichen Verkehrssystemen an, wie viele Personen sich gerade in einem bestimmten Verkehrsmittel befinden. Wenn man also wissen möchte, wie viele Personen normalerweise im Interregio zwischen Zürich und Bern am Donnerstagnachmittag um 14 Uhr sitzen, gibt man diese Daten in die App ein und klickt auf die entsprechende Verbindung. Nebst Informationen wie der Abfahrtszeit und dem Gleis wird dort neu angezeigt, dass dieser Zug normalerweise nicht zu voll ist.

Gesundheit an erster Stelle

Wer bereits im betroffenen Zug sitzt, kann ausserdem direkt in der App angeben, ob die Vorhersage von Google stimmt. Weicht diese von der Realität ab, kann man selbst eine andere Option, wie beispielsweise «sehr voll» oder «überhaupt nicht voll», anwählen.

Um diese Informationen anzuzeigen, verwendet Google eine KI-Technologie, die das Feedback der Userinnen und User und die GPS-Trends über längere Zeit hinweg kombiniert. Aus diesen beiden Informationen wird anschliessend die Voraussage generiert. Laut Google-Maps-Chef Eric Tholomé stehe bei diesem Projekt vor allem die Gesundheit der Pendlerinnen und Pendler im Vordergrund. «Jetzt, da die Leute wieder häufiger den öffentlichen Verkehr nutzen, steht deren Sicherheit an erster Stelle.»

Sorgen um ihre Privatsphäre müssten sich Nutzerinnen und Nutzer laut Google nicht machen. Alle Daten, die für die Vorhersage von Google Maps verwendet werden, werden laut dem Unternehmen anonymisiert und bleiben privat. Die neue Funktion ist ab sofort auf Android- und iOS-Geräten verfügbar.

SBB-App zeigt Belegung schon seit längerem an

Auch die SBB zeigt in ihrer App seit dem Jahr 2019 an, wie voll ein Zug jeweils ist. Über die Fahrplanabfrage funktioniert dies für alle Teilstrecken. Dargestellt wird dies mit drei Figuren, wobei drei rot ausgefüllte Figuren einer sehr hohen Belegung entsprechen, zwei weiss ausgefüllte einer hohen Belegung und eine ausgefüllte Figur einer tiefen Belegung. So sollen Reisende einfacher einen Sitzplatz finden, denn angezeigt wird nicht nur der Zug als Ganzes, sondern die Belegung jedes einzelnen Waggons. Bei der Belegungsanzeige handelt es sich nicht um Echtzeitdaten, sondern um eine Prognose, die basierend auf den Frequenzerhebungen erstellt wird.

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