Nach Alina ist Schluss : Keine Missen mehr auf SF

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Nach Alina ist Schluss Keine Missen mehr auf SF

Bei der vergangenen Miss-Schweiz-Wahl waren die Quoten im Keller. Jetzt zieht das Schweizer Fernsehen die Konsequenzen: Der Sender wirft den Schönheits-Wettbewerb aus dem Programm.

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sim/lah

Fertig schön am Schweizer Fernsehen: In einer Medienmitteilung gab die SRG am Freitag, 30. September bekannt, dass künftig auf die Ausstrahlung der Miss-Schweiz-Wahl verzichtet wird.

Die Gründe dafür seien der negative Trend bei den Einschaltquoten sowie eine sinkende Akzeptanz des Publikums. Die Quote der diesjährigen Wahl zur Miss Schweiz in Lugano war im ­Keller: 25,7 Prozent Marktanteil. So schlecht hat noch nie eine Miss-Wahl abgeschnitten.

Die Programmverantwortlichen von RTS, RSI und SRF sind der Meinung, die Wahl zur schönsten Schweizerin habe ihren Zenit überschritten. Auch die Miss-Schweiz-Organisation selbst liess in einer offiziellen Mitteilung verlauten: «Wir bedauern diesen Entscheid und danken der SRG SSR für die langjährige Zusammenarbeit.»

3+ meldet Interesse an

Nachdem die Mister-Schweiz-Wahlen bereits aus dem Programm verbannt worden sind, trifft es nun auch ihre weiblichen Pendants. Welcher Sender die Wahl nächstes Jahr übertragen wird, ist noch unklar. Der Privatsender 3+ bekundete bereits sein Interesse: «Wir würden die Miss-Schweiz-Wahl sehr gerne auf 3+ zeigen», sagte Senderchef Dominik Kaiser am 26. September zu 20 Minuten Online.

Missen-Mama Karina Berger wollte sich zu dem SF-Rauswurf bisher nicht äussern.

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