Doris Leuthard: Keine Probleme mit Japan
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Doris LeuthardKeine Probleme mit Japan

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan sollen verstärkt werden. Dieses Fazit zogen Bundesrätin Doris Leuthard und die japanischen Regierungsvertreter bei ihren Gesprächen in Tokio. Die Gespräche waren sehr offen und direkt.

Das gab EVD-Sprecherin Evelyn Kobelt am Dienstag bekannt. Bundesrätin Leuthard traf am Montag mit dem japanischen Landwirtschaftsminister Hirotaka Akamatsu zusammen. Dabei sei festgestellt worden, dass es zwischen der Schweiz und Japan unter anderem dank dem neuen Freihandelsabkommen nur wenige Probleme gebe. Zudem sei auch Potenzial für eine Verstärkung der Zusammenarbeit unter anderem bei der Interessensvertretung in der WTO vorhanden.

Am zweiten Tag traf die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) die Vize-Finanzministerin Seiko Noda. Sie haben bei dem Treffen die Wirtschaftslage diskutiert. Dabei zeigte sich laut Kobelt, dass auch Japan erst 2011 mit einem Aufschwung rechne. Auch hier sei weiteres Potenzial für eine verstärkte Zusammenarbeit geortet worden. Beispielsweise in den Bereichen Energieeffizienz, Umwelttechnologien, alternde Gesellschaft sowie im Gesundheits- und Nahrungsmittelbereich. Auch bei dem anschliessenden Treffen mit Wirtschaftsminister Masayuki Naoshima seien die guten Beziehungen und der Ausbau der Zusammenarbeit betont worden.

Zudem nahm Leuthard an einem grossen schweizerisch-japanischen Symposium Swiss+ teil. In den kommenden Tagen wird die Bundesrätin unter anderem japanische Firmen und Forschungszentren besichtigen, bis sie am kommenden Donnerstag nach Soeul in Südkorea weiterreist. Der offizielle Besuch in Südkorea umfasst Treffen mit dem neuen Premierminister Chung Un-Chan und mit Handelsminister Kim Jong-hoon. (dapd)

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