Hobbyfilm: Keine(r) zu klein für ansehnliche Filme
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HobbyfilmKeine(r) zu klein für ansehnliche Filme

Mit einer kleinen HD-Videokamera und einer Schnitt-Software lassen sich so ansehnliche Filme kreieren, dass man sie bei einem Filmwettbewerb für Hobbyfilmer einreichen kann.

von
ray
Eine Schulklasse beim Dreh für den Filmwettbewerb.

Eine Schulklasse beim Dreh für den Filmwettbewerb.

Nicht, dass das Filmen an sich viel einfacher geworden wäre, doch die technischen Hilfs­mittel vereinfachen es ungemein, einen kleinen Film selbst herzustellen. Musste man mit der Super-8-Kamera gedrehte Filme noch mit Schere und ­Klebestreifen basteln, geht dies heute am PC per Drag-and-drop.

Dass Filmen beliebt geworden ist, zeigt sich an gestiegenen Kameraverkäufen und auch am grossen Interesse an Filmwettbewerben für Hobbyfilmer. So wurde die Film­schule Videoacademy von Einsendungen überschwemmt, als sie im Dezember eine Ausschreibung für Kurzfilme machte. Zu gewinnen gab es neben einer Kamera und einem Videokurs auch eine Teilnahme zum Filmdreh des Videos zum Song «Hard­bridge/Hardbrücke» des ehemaligen «Tagesschau»-Moderators Heinrich Müller.

Auch für Schüler ist zurzeit ein Filmwettbewerb im Gange. Beim Panasonic Kid Witness News Award macht mit Jury-Mitglied Charles Clerc ebenfalls ein ehemaliger «Tagesschau»-Moderator mit. Bei diesem Wettbewerb produzieren Schweizer Schulklassen maximal fünfminütige Filme zum Thema Umwelt und Kommunikation, die Gewinner quali­fizieren sich für das Euro­päische Finale – und vielleicht sogar für das Weltfinale in ­Japan.

www.mitstarsamset.ch

www.kwn.ch (ray/20 Minuten)

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