Aktualisiert 05.03.2008 11:53

Keine Sabotage bei Einsturz von Windmessanlagen

Nicht Sabotage sondern das Zusammenwirken von natürlichen und technischen Umständen haben zum Einsturz zweier Windmessanlagen im Kanton Freiburg geführt.

Ein Verfahren gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung wurde eingestellt, wie der zuständige Untersuchungsrichter am Mittwoch mitteilte. Den Verantwortlichen wurden die Kosten der Untersuchung überbunden, da mit der unbedachten Äusserung des Verdachts auf Sabotage das Verfahren überhaupt erst verursacht wurde, wie es weiter hiess. Die Verfügung ist noch nicht rechtskräftig. Am vergangenen 20. November war den Behörden gemeldet worden, dass auf dem Grossen Schwyberg und auf Schatters Schwyberg jeweils eine Windmessstation zu Boden gestürzt war. Gemäss Angaben der verantwortlichen Personen handelte es sich um Sabotage. Die Ermittlungen der Polizei haben nun ergeben, dass das Zusammenwirken mehrerer natürlicher und technischer Umstände zum Einsturz geführt hat. Letzter Grund für den Einsturz waren Wind- und Eislasten, denen die Masten grundsätzlich gewachsen sein müssten, wie der Untersuchungsrichter weiter mitteilte. (dapd)

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