Aktualisiert 11.08.2009 15:57

LeichtathletikKeine unangemeldeten Bluttests in Afrika

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat in diesem Jahr in Afrika keine einzige unangemeldete Blutkontrolle vorgenommen. Nur mit Bluttests kann der Missbrauch von Wachstumshormonen nachgewiesen werden. Aus Afrika kommen die weltbesten Langstreckenläufer.

«Das ist sehr überraschend und inakzeptabel», sagte der schwedische Doping-Experte Bengt Saltin. Die IAAF begründet die Kontroll-Lücke mit dem Fehlen von akkreditierten Doping-Labors und den Schwierigkeiten beim Transport der Blutproben. Diese müssen nach Entnahme bei vier Grad plus gekühlt werden und dürfen nicht länger als 36 Stunden unterwegs sein.

(si)

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