27.01.2019 11:14

Jastina nach dem Rausschmiss

«Keiner befiehlt mir mehr, wann ich ins Bett muss»

Nach der fristlosen Amtsenthebung durch die Miss Schweiz Organisation feuert Jastina Doreen Riederer zurück. Und spricht über ihre Zukunft.

von
shy
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Jastina Doreen ist ab sofort nicht mehr Miss Schweiz. Auf einem aktuellen Instagram-Post schreibt sie: «Lebe deine eigene Melodie des Lebens und tanze nicht nach Noten anderer, denn diese können dich aus dem Takt bringen.» Spielt sie damit auf die turbulente Missen-Zeit an?

Jastina Doreen ist ab sofort nicht mehr Miss Schweiz. Auf einem aktuellen Instagram-Post schreibt sie: «Lebe deine eigene Melodie des Lebens und tanze nicht nach Noten anderer, denn diese können dich aus dem Takt bringen.» Spielt sie damit auf die turbulente Missen-Zeit an?

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Am 10. März 2018 wurde sie in Baden zur Miss Schweiz gekürt. «Trotz ihres Potenzials hielt sich das Interesse an der Person von Jastina Doreen Riederer nach der Wahl in Grenzen», schreibt die Miss-Schweiz-Organisation jetzt. Wann und ob eine nächste Wahl stattfindet, ist trotz ihrer Entlassung offen.

Am 10. März 2018 wurde sie in Baden zur Miss Schweiz gekürt. «Trotz ihres Potenzials hielt sich das Interesse an der Person von Jastina Doreen Riederer nach der Wahl in Grenzen», schreibt die Miss-Schweiz-Organisation jetzt. Wann und ob eine nächste Wahl stattfindet, ist trotz ihrer Entlassung offen.

Keystone/Ennio Leanza
Zuletzt war Jastina in Bangkok bei der Miss-Universe-Wahl für die Schweiz am Start. Die Miss-Organisation schreibt: «Ihr Hauptinteresse im Amtsjahr galt vor allem der Teilnahme an der Miss-Universe-Wahl, um Ihrem grossen Traum, ein Victoria's-Secret-Model zu werden, näher zu kommen.»

Zuletzt war Jastina in Bangkok bei der Miss-Universe-Wahl für die Schweiz am Start. Die Miss-Organisation schreibt: «Ihr Hauptinteresse im Amtsjahr galt vor allem der Teilnahme an der Miss-Universe-Wahl, um Ihrem grossen Traum, ein Victoria's-Secret-Model zu werden, näher zu kommen.»

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Am Donnerstag verkündete die Miss Schweiz Organisation per Medienmitteilung, dass die Miss Schweiz 2018, Jastina Doreen Riederer, per sofort von ihrem Amt freigestellt sei. Die Organisation wirft ihr Unzuverlässigkeit und Unerreichbarkeit vor – die 20-Jährige beteuert gegenüber 20 Minuten, dass die Anschuldigungen haltlos seien.

Im Interview mit dem «SonntagsBlick» legt die abgesetzte Miss nach: «Ich bin superenttäuscht über die Art, wie man mit mir umgegangen ist. Anderseits fühle ich mich befreit, dass es vorbei ist. Mir befiehlt nun niemand mehr, wann ich ins Bett gehen muss, ich werde auch nicht mehr beleidigt, was die Organisationsbesitzer ständig taten.»

Sie kündigt rechtliche Schritte an

Den Vorwurf der Unerreichbarkeit kontert die Aargauerin so: «Als es um die Vorbereitungen für die Miss-Universe-Wahl ging, hat sich die Organisation komplett zurückgezogen und war für mich nicht mehr erreichbar, nicht umgekehrt.»

Sie habe zudem «aus dem Nichts» eine Abmahnung erhalten und einen Anwalt eingeschaltet, als sie keinen vollständigen Lohn ausgezahlt bekommen habe. Nicht nur wegen des Geldes leite sie rechtliche Schritte ein, laut der «Schweizer Illustrierte» prüfe sie auch eine Klage gegen die Organisation wegen Ehrverletzung.

Jastinas gesungenes Statement, nachdem sie in den Medien von ihrer Freistellung erfahren hatte. (Video: Instagram jastinadoreenofficial/Tamedia)

Heute würde sie es anders machen

Vom «SonntagsBlick» auf mögliche eigene Fehler angesprochen, antwortete Jastina: «Ich habe der Organisation vorbehaltlos vertraut. Auch als die Zahlungen ausblieben, habe ich nichts gesagt, weil ich mich nicht getraut habe.» Heute würde sie hingegen «auf den Tisch hauen und auf mein Recht pochen».

Ob sie mit dem Titel «Ex-Miss-Schweiz» (den könne ihr die Organisation ja nicht aberkennen) hausieren gehen wird, wisse sie noch nicht. Wohl aber, dass sie sich jetzt selbst um ihre Karriere kümmern wird.

Schon beim nächsten Job

«Ich habe mein Management selber übernommen», sagt sie, «und es kommen viele gute Aufträge rein.» Zu ihrem nächsten war sie laut ihrer Instagram-Story am Sonntagmorgen bereits unterwegs: «Off to my next job», schreibt sie zu einem Aus-dem-Flugzeugfenster-Foto und taggt Köln als Standort.

Und am Samstagabend besuchte sie die Show von Bülent Ceylan (43) im Zürcher Hallenstadion. Dazu gehörte offensichtlich auch so etwas wie ein Meet & Greet. Im Insta-Post davon bezeichnet sie den deutschen Comedian als «grossen Bruder» – haartechnisch haben die beiden tatsächlich eine Menge gemeinsam:

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