Keith: Das wird schon
Aktualisiert

Keith: Das wird schon

Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards ist nach seinem Sturz von einer Palme und einer anschliessenden Schädeloperation anscheinend auf dem Weg der Genesung.

Dies teilte ein Bandsprecher am Mittwoch in London mit.

Der 62-Jährige plaudere nach dem Eingriff vom Montag im neuseeländischen Auckland mittlerweile schon wieder am Telefon, sagte sein Sprecher. Er widersprach damit der neuseeländischen Zeitung "New Zealand Herald", derzufolge die Ärzte weiterhin über mögliche Hirnschäden bei dem Musiker nach der Operation besorgt seien.

Es habe zudem bereits Ende April einen Eingriff am Schädel gegeben, um eine Blutung im Kopf zu stoppen. Die Mediziner hätten zu dieser Zeit um das Leben Richards gefürchtet, meldete die Zeitung unter Berufung auf eine nicht näher bezeichnete Quelle.

Der Stones-Gitarrist sei nach der ersten Operation aus der Klinik in Auckland entlassen, dann aber wieder ins Spital gebracht worden, nachdem er in Ohnmacht gefallen sei und ausserdem über heftige Kopfschmerzen geklagt habe.

Der Bandsprecher betonte hingegen, es habe nur eine einzige Operation gegeben, und zwar am 8. Mai. "Sie war zu hundert Prozent ein Erfolg." Es gebe keine Schädigung des Hirns. Richards erhole sich wie erwartet.

Das Band-Management hatte zuvor mitgeteilt, dass Richards mit den anderen Stones auf Europa-Tournee gehe, der Tourauftakt aber von Ende Mai auf Juni verschoben wurde.

(sda)

Deine Meinung