Aktualisiert

Keith operiert - Europatournee-Start verschoben

Also doch: Keith Richards hat sich einer Schädel-OP
unterzogen - die Verletzungen nach seinem Sturz von der Palme waren gravierender als anfänglich angenommen.

Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, und Richards werde mit den anderen Stones auf Tournee gehen, teilte die Band am 8. Mai 2006 mit.

Allerdings müsse der Beginn der Tournee nun doch von Ende Mai in den Juni verschoben werden. Die Operation in Auckland (Neuseeland) sei «ein voller Erfolg» gewesen. Der 62-jährige Richards habe anschliessend mit seiner Familie gesprochen.

Bei dem Eingriff wurde ein Blutgerinnsel angebohrt, um den Druck auf die Schädeldecke zu beenden. Die Operation sei am Montagmorgen ausgeführt worden. Das Management dementierte Medienberichte, wonach Richards einen Blutsturz im Gehirn erlitten habe.

Neuer Tourplan noch nicht bekannt

Wann genau im Juni die Europa-Tournee beginnen und wie der Tourplan nach der Änderung aussehen soll, werde noch mitgeteilt, hiess es auf der offiziellen Internetseite der Stones.

In ersten Meldungen hatte es noch geheissen, trotz des «kleinen Eingriffs» stehe dem Start der Tournee am 27. Mai in Barcelona nichts im Wege. Im Verlaufe dieser Tournee wollen die Stones auch am 5. August in Dübendorf spielen.

Jagger wütend über Kletterpartie

Richards hatte sich das Gerinnsel kürzlich bei einem Fünf-Meter- Sturz von einer Palme auf den Fidschi-Inseln zugezogen. Die Boulevardzeitung «Sun» hatte berichtet, «insgeheim» würden Richards Bandkollegen Mick Jagger, Ronnie Wood und Charlie Watts «bezweifeln, dass er mit ihnen auf der Bühne sein wird».

Die Zeitung zitierte eine nicht näher bezeichnete «Quelle» mit den Worten: «Die Band ist sehr besorgt über seine Verletzung». Jagger sei aber auch wütend darüber, dass Richards unbedingt auf den Baum klettern wollte, obwohl die Fortsetzung der «Bigger Bang»- Tour bevorstand.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.