01.08.2020 18:52

Tour durchs Haus

Kendall hat eine Wand voll Magazin-Covers mit ihrem Gesicht drauf

Für ein amerikanisches Architektur-Magazin hat Model Kendall Jenner (24) die Türen zu ihrem Zuhause in Los Angeles geöffnet. Hier sind die zehn grössten WTF-Momente der Tour.

von
Schimun Krausz

Darum gehts

  • «Hello ‹Architectural Digest› and welcome to my crib!»
  • Das hätte Kendall Jenner am Anfang dieses Videos sagen können.
  • Hat sie aber nicht.
  • Verpasste Chance, eine clevere MTV-Popkultur-Referenz zu droppen.
  • Schade.
  • Das Haus des Models ist trotzdem recht beeindruckend eingerichtet.
  • Aber das mit der Wand voller Kendall-Magazin-Covers ist halt schon etwas over the top.
  • Nicht, dass wir von einem Mitglied des Kardashian-Jenner-Clans etwas anderes erwartet hätten.

I-Ist das ein Portal in eine andere Dimension?

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Leider nicht. Es sei ein Werk des US-Künstlers James Turrell (77). «Er macht diese Stücke, damit die Leute davor meditieren können», so Kendall Jenner (24). Dabei wären Reisen in andere Dimensionen so viel nicer, pfff.

Sie befeuert das Cheminée das ganze Jahr über

Screenshot Youtube/Architectural Digest

«Auch im Sommer», sagt das Model. Klar, der Geruch und das Knistern sind gemütlich, aber einfeuern bei über 30 Grad in Los Angeles? So extra kann nur eine Kardashian-Jenner sein.

Sie kauft denselben Schnaps wie wir

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Das da links ist ein stinknormaler Bombay-Gin! Hach, Kendall ist so auf dem Boden geblieben. Also so auf dem Boden geblieben halt, wie man auf dem Boden bleiben kann, wenn man ein Haus mit prall gefüllter Bar besitzt.

Sie malt

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Und zwar in einem Raum, den sie vom Kino zum Hobby-Malraum umbauen liess (wie konnte sie nur? Sie hatte ein Privatkino, gopf!). «Ich war letzte Nacht hier drin, darum liegt noch alles auf der Staffelei», sagt sie scheinbar leicht verlegen. Yeah, klar, du hast das bestimmt nicht vor dem Eintreffen des Kamerateams extra so hergerichtet, logo.

Sie hat einen Wasserhahn eigens für ihren Teekessel

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Dinge, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt, weil wir a) in einer winzigen Wohnung leben, wo schon das Single-Bett kaum Platz hat und b) wahnsinnig unkultiviert sind: Pot Fillers. Kendall benutzt ihren hauptsächlich, um ihren Teekessel aufzufüllen und gibt zu: «Ich bin süchtig nach Tee!» So ein Wildfang, diese Kenny!

Sie hat ein Hannah-Montana-Zimmer

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Jedenfalls nennt sie ihr Ankleidezimmer so. Vielleicht ja, weil Hannah Montana so eines hatte, was wir allerdings nicht wissen, weil wir wahnsinnig unkultiviert sind, wie du seit Punkt 5 weisst. Das ist übrigens nicht ihr Kleiderschrank, der steht nämlich woanders und ist – natürlich – auch begehbar.

Das Schminkzimmer hat einen Personaleingang

Screenshot Youtube/Architectural Digest

«Alle in meiner Familie haben einen Glam-Room», erzählt Kendall etwas gar selbstverständlich. Ihrer habe einen separaten Eingang, «damit meine Glam-Leute nicht durchs ganze Haus laufen müssen». Oder vielleicht, weil sie gar nicht dürfen? Aber wir wollen hier niemandem nichts unterstellen.

Jedenfalls sind die Wände ihres Schminkzimmers komplett mit den beinahe zahllosen Magazin-Covers der Amerikanerin vollgehängt. «Wir alle haben so eine Wand zuhause», sagt Kenny, «Kim hat damit angefangen und ich habe sie kopiert. Die Wand gibt mit ein gutes Gefühl.» ❤️ Narzissmus ❤️.

Eine Penis-Längenangabe strahlt von der Wand

«22 cm»

«22 cm»

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Im Vorraum ihres Schlafzimmers hängt dieses Kunstwerk der Engländerin Tracey Emin. «Ich bin mir recht sicher, dass das die Abmessungen des Penisses eines Ex-Freundes von Tracey sind», erklärt die Hausbesitzerin, «und die Nachricht am Ende gilt dessen neuer Freundin: ‹Es freut mich zu hören, dass du ein glückliches Mädchen bist.› Weil er einen richtig grossen Penis hat, nehme ich an.» Alright, cool.

Ihr Eso-Tick

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Um die Bücherstapel vor ihrem Bett hat sie solche Gebilde gelegt. «Ich weiss nicht, wofür diese Kupfer-Energieringe genau gut sind, aber ich habe auch welche auf meinen Lampen und um meine Wasserflasche und ich fühle mich wohl in ihrer Nähe.» Den Traumfänger, die Rosenquartze und die Gläser voller Eigenurin hat sie vor dem Dreh offenbar noch rasch im Schrank versteckt.

Sie badet in Gold

Screenshot Youtube/Architectural Digest

Okay, zumindest in einer goldenen Badewanne. «Das ist mein liebstes Ding», schwärmt Kendall, «ich bade etwa dreimal wöchentlich darin.» Hätten wir so ein nices Teil, würden wir auch darin essen, schlafen und Yoga machen. Okay, Yoga nicht, du weisst ja, wie wahnsinnig unkultiviert wir sind.

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14 Kommentare
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Hobby

02.08.2020, 17:23

Eigentlich bin ich ein Mensch der neidisch ist. Aber das Malzimmer, total eingerichtet mit Platz zum etwas kreatives zu schaffen (falls der Besuch Lust darauf hat) das wäre schön. Ich muss alles auf dem Esstisch machen.

Nick

02.08.2020, 10:06

Die goldene Badewanne ist so daneben, dass es wieder cool ist. Die Armaturen hätte ich allerdings in einer Kontrastfarbe gewählt, damit es nicht gar so eintönig daherkommt. Platin dürfte dafür taugen, wenn man nichts besseres findet. Oder etwas transparentes. Grosse Diamanten, die entsprechend als Wasserhähne zurechtgeschliffen werden, gäben dem Bad das gewisse Etwas, das ich noch vermisse.

Adlerauge

02.08.2020, 09:33

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