Aktualisiert 07.01.2008 12:27

Kenianische Opposition bläst Demonstration ab

Aus Sorge vor neuen Unruhen hat die kenianische Opposition eine für Dienstag geplante landesweite Demonstrationen abgesagt. Oppositionsführer Raila Odinga erklärte, er wolle Vermittlungsversuchen eine Chance geben.

Er verwies darauf, dass der ghanaische Präsident und amtierende Vorsitzende der Afrikanischen Union John Kufuor in Kürze in Kenia erwartet werde. Odinga äusserte sich bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit der US-Diplomatin Jendayi Frazer. Die kenianische Regierung hatte die geplanten Demonstrationen gegen die umstrittene Auszählung der Präsidentenwahl als illegal bezeichnet. Sie leisteten weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen Vorschub, erklärte Regierungssprecher Alfred Mutua. (dapd)

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