Aktualisiert 16.02.2005 08:02

Kennedy-Versteigerung übertrifft Erwartungen

Die Versteigerung des Hausrats von John F. Kennedy ist nach Auskunft von Sotheby's ein voller Erfolg. Selbst Kleinigkeiten aus dem privaten Nachlass des 1963 ermordeten US- Präsidenten erzielten unerwartet hohe Preise.

Das sagte Vize-Chefin Chapin Carson am Dienstag (Ortszeit) in New York. Ein gusseiserner Türstopper habe statt der geschätzten 70 Dollar ganze 4800 Dollar erzielt. Ein Schaukelstuhl aus Eichenholz sei für 96 000 Dollar unter den Hammer gekommen; gerechnet hatte Sotheby's laut Carson mit 5000 Dollar.

«Ich glaube, dass die Amerikaner und derzeit viele Menschen in der ganzen Welt auf die Zeit zurückblicken, in der die Kennedys im Weissen Haus waren, als eine Zeit grosser Hoffnung und voller Stolz», sagte Carson. Selbst ein Objekt wie ein Türstopper eröffne die Möglichkeit, sich «wie die Kennedys» zu fühlen.

Sotheby's versteigert noch bis Donnerstag fast 700 Objekte aus dem Nachlass Kennedys und seiner Witwe Jacqueline «Jackie» Kennedy. Verkauft wird ein Sammmelsurium an Büchern, Möbeln, Teppichen, Lampen, Fotos, Schmuck und Reitzubehör.

Die Gegenstände waren früher in den Privaträumen des Weissen Hauses, in den Ferien- und Landhäusern der Kennedys sowie einem Appartement Jackie Kennedys in New York zu Hause. Aussortiert wurden sie von Caroline Kennedy, der heute 57-jährigen Tochter des Ex-Präsidenten.

(sda)

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