Aktualisiert 17.03.2004 07:20

Kerry gewinnt erneut Vorwahlen

Mit dem Sieg der Vorwahl im US-Bundesstaat Illinois hat der US-Senator John Kerry nach eigenen Angaben die Mehrheit der Delegiertenstimmen für die Nominierung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten erreicht.

Bei einer Veranstaltung in Charleston im Bundesstaat West Virginia erklärte Kerry sich zum Herausforderer von US-Präsident George W. Bush bei der Präsidentschaftswahl am 2. November.

«Danke Illinois, dass wir jetzt die Mehrheit haben und unser Ziel der Nominierung erreicht haben, unser Ziel einer Nominierung, die von Einheit und nicht von Spaltung geprägt ist», sagte Kerry. Nun könne eine Debatte über die Richtung, die das Land gehen solle, beginnen.

Der 60-jährige Senator aus Massachusetts benötigte eine einfache Mehrheit der insgesamt 4322 Delegierten, die auf dem Parteitag der Demokraten vom 26. bis 29. Juli in Boston über ihren Präsidentschaftsbewerber abstimmen.

Seine Kandidatur stand praktisch schon seit Anfang März fest, als er in einer Serie von Vorwahlsiegen den letzten seiner innerparteilichen Hauptkontrahenten, Senator John Edwards, endgültig aus dem Feld schlug.

Trotzdem hatte es zuvor unterschiedliche Angaben darüber gegeben, ob Kerry mit seinem Sieg fast aller bisherigen Vorwahlen bereits die Mehrheit der Delegiertenstimmen erreicht hatte oder nicht. (sda)

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