Grenoble: Kevin Lötscher mit SCB-Vertrag zur Nati

Aktualisiert

GrenobleKevin Lötscher mit SCB-Vertrag zur Nati

Jungstar Kevin Lötscher im Hoch: Mit einem SCB-Vertrag in der Tasche rückte er gestern in die Nati ein.

von
Marcel Allemann
Dynamisch und torgefährlich: Kevin Lötscher (r., hier im Duell mit Forster) hat den Durchbruch geschafft. (Foto: Keystone)

Dynamisch und torgefährlich: Kevin Lötscher (r., hier im Duell mit Forster) hat den Durchbruch geschafft. (Foto: Keystone)

Lötscher hat einen grossen Aufstieg hinter sich. Noch vor zwei Jahren spielte er bei Sierre in der NLB. Inzwischen ist er in Biel zu einem torgefährlichen NLA-Stürmer herangereift (11 Saisontore), schaffte es in die Nati und gehörte zu den begehrtesten Spielern auf dem Markt. Nun hat sich der Oberwalliser entschieden: für den grossen SCB – und gegen Lugano sowie seinen aktuellen Klub Biel. Für Lötscher ist es Teil seiner Karriereplanung: «Als ich 2009 mit einem Zweijahresvertrag nach Biel kam, nahm ich mir vor, in dieser Zeit ein Niveau zu erreichen, so dass ich Angebote von Grossklubs erhalte.» Gesagt, getan – beim Meister erhielt Lötscher einen Zweijahresvertrag. «Der SCB ist eine riesige Herausforderung», sagt er stolz, «ich bin mir bewusst, dass ich Vollgas geben muss, aber das motiviert mich.» Lötscher ist froh, dass seine Zukunft nun geklärt ist, «denn in den letzten Wochen habe ich oft am Entscheid herumstudiert. Jetzt kann ich mich wieder voll auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist – den EHC Biel.» Ein guter Abschied aus dem Seeland ist ihm wichtig: «Hier hat man mir viel Vertrauen geschenkt und mich stets unterstützt. Nun ist es an mir, bis zum Saisonende etwas zurückzugeben.»

Vorerst ist Lötscher jedoch in der Nati gefordert – heute in Grenoble gegen Frankreich. Nach seiner Feuertaufe anlässlich des Youngsters-Zusammenzugs im November erhält er nun im Kreis der ernsthaften Nati eine weitere Bewährungschance. Lötscher beeindruckt: «Es ist toll, wenn man mit Spielern wie Gardner, Seger oder Plüss in derselben Kabine sitzt. Ich werde viele neue Eindrücke gewinnen.»

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