Ungefilterte Wahrheit: Khloé Kardashian will geleaktes Bikini-Foto aus dem Netz verbannen
So sehen die Bikinifotos von Khloé Kardashian üblicherweise aus.

So sehen die Bikinifotos von Khloé Kardashian üblicherweise aus.

Instagram/khloekardashian
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Ungefilterte WahrheitKhloé Kardashian will geleaktes Bikini-Foto aus dem Netz verbannen

Nachdem ein Bikini-Bild gegen ihren Willen gepostet wurde, verteidigt sich Khloé Kardashian jetzt. Mit einem unretouchierten Video in Unterwäsche und einem langen Statement.

von
Malin Mueller

«Wir stehen für Körper-Akzeptanz» – mit diesem Slogan wirbt Good American, der Brand von Khloé Kardashian, auf seiner Website. Und genau damit hat die 36-Jährige die Twittergemeinde aktuell vor den Kopf gestossen. Das Problem: Versehentlich soll ein Assistent des Kardashian-Clans ein unretuschiertes Bikini-Foto von Khloé gepostet haben. Diese engagierte daraufhin prompt ein ganzes Team, um das Bild wieder von Social Media zu löschen. Abmahnung und Sperrung diverser Accounts inklusive.

Khloé ganz natürlich

Jetzt könnte man denken, dass auf dem Foto etwas zu sehen ist, das nicht gesehen werden soll. Und – naja, für Khloé ist scheinbar genau das der Fall. Tatsächlich sieht die 36-Jährige auf dem Schnappschuss (rechts) fantastisch aus. Ihr ungeschminktes Gesicht und die Pose, in die sie sich für ihr Grosi MJ (die sitzt nämlich hinter der Kamera) schmeisst, unterscheidet sich aber doch unbestreitbar von den Bikini-Shots, die sie sonst postet, wie eine Twitter-Userin anmerkt.

Die Extraportion Glanz fehlt, das Licht wirft einen Schatten auf Gesicht und Körper und auch die Kurven des Realitystars sind nicht ganz so glattgebügelt und betont wie üblich.

Kampf gegen Twitter Gemeinde

Das Resultat: Heute Morgen wurden mehrere Twitter- und Instagram-Accounts gesperrt, die das Foto teilten und verbreiteten. Tracy Romulus, Marketingchefin der KKW Brands berichtet gegenüber Page Six: «Das Foto von Khloé wurde während einer privaten Familienfeier aufgenommen und versehentlich von einem Assistenten in den sozialen Medien gepostet.» Es sei das gute Recht des Copyright-Besitzers, das Foto aus den sozialen Netzen entfernen zu lassen.

Doch bisher hat es niemand geschafft, das Bild wieder aus dem Internet zu bekommen. Auf Twitter und in den Medien wird es nach wie vor wild geteilt. Vielleicht, weil es aufzeigt, wie gross die Schere zwischen der Realität und dem Inhalt, den Khloé und Co. üblicherweise auf Instagram teilen, wirklich ist. «Es ist nicht einmal ein schlechtes Bild», schreibt eine Twitter-Userin. «Es zeigt einfach, wie Khloé wirklich aussieht – und zwar besser als das Bild, das sie sonst von sich zeigt.»

«Das ist nicht gephotoshoppt»

Mittlerweile hat sogar Khloé selbst Stellung zum geleakten Bild bezogen. Passenderweise auf Instagram. In ihrem neusten Post teilt sie Videos, mit denen sie laut eigener Aussage beweisen will, dass ihr Körper in ihren Posts nicht gephotoshoppt ist. Darunter eines, in dem sie sich nur in einem beigen Slip bekleidet vor dem Spiegel filmt. Ausserdem: Ein Text, in dem der Reality-Star sein Herz ausschüttet.

«Das Foto ist wunderschön», schreibt sie. Aber Khloé habe jahrelang mit der Akzeptanz ihres eigenen Körpers gekämpft und hart dafür gearbeitet, wie er heute aussieht. Jeder Makel an ihrem Körper würde seit Jahren in den Medien analysiert. «Ich wurde darauf konditioniert, mich so zu fühlen, als ob ich nicht schön genug bin, um ich selbst zu sein.»

Viele würden sich darüber lustig machen und behaupten, dass OPs und Photoshop hinter den Bildern stecken, die sie in den sozialen Netzen teilt. «Khloé ist die fette Schwester, die hässliche» oder «Ohne OP kann sie unmöglich abgenommen haben» – jahrelang habe sie unter solchen Kommentaren gelitten.

Der Druck nach Perfektion

Khloé steht im Post ganz offen dazu, dass sie ihre Fotos üblicherweise bearbeitet. «Ich liebe einen guten Filter, eine gute Beleuchtung und eine Bearbeitung hier und da», stellt sie klar. «Und zwar genauso, wie ich mich schminke, meine Nägel machen lasse oder High Heels trage, um mich der Welt so zu präsentieren, wie ich gesehen werden möchte.»

Und genauso werde sie es auch weiterhin tun, schreibt sie. Es sei schliesslich ihr Körper und ihr Image. Es sei allein ihre Sache, zu entscheiden, wie sie aussehe und was sie teilen möchte.

In den Kommentaren zum Post wird sie für ihr Statement gefeiert. Ihre Follower und Followerinnen scheinen nachzuvollziehen, dass der geleakte Schnappschuss für Khloé mehr ist als nur ein Foto in schlechtem Licht. Und, seien wir mal ehrlich: Wir alle haben vermutlich schon einmal dagegen protestiert, dass ein – aus unserer Sicht – unvorteilhaftes Foto von uns veröffentlicht wird. 136 Millionen Menschen (Khloés Follower-Zahl) hätten es aber selbst dann nicht gesehen, wenn es auf der Titelseite einer Tageszeitung erschienen wäre.

Deine Meinung

56 Kommentare
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bald weekend

09.04.2021, 14:38

die kardashian haben definitiv mehr geld im konto als zellen im kopf

lass hirn regnen

09.04.2021, 11:29

Viel Erfolg das Bild entfernen zu lassen. Beyonce hatte das doch schonmal versucht. Ganz schlechte Idee, jetzt ist das Bild ein meme. Aber wenn wir ehrlich sind schauts nicht so aus als hätte die Khardashian viel im Kopf.

Brucei

09.04.2021, 10:08

Die wird auch mit Bilderbearbeiten nicht schöner. Und schlauer. Wie ich diese Plastikfamilie hasse.