Aktualisiert 03.12.2008 19:46

Gerichtsentsscheid

Kid Rock ist sauer auf Richter

Der amerikanische Sänger Kid Rock hat sich empört über eine Gerichtsentscheidung gezeigt, wonach er die ihm auferlegte gemeinnützige Arbeit nicht mit einem Auftritt vor US-Truppen ableisten darf.

Das Urteil sei «eine Ohrfeige», schrieb Kid Rock auf seiner Website. Er war wegen einer Schlägerei in einem Schnellrestaurant im Oktober 2007 zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden und wollte als Strafe vor amerikanischen Soldaten im Nahen Osten singen.

Das Gericht im Staat Georgia hatte dies Ende September abgelehnt mit der Begründung, Kid Rock sei bereits in der Vergangenheit vor den Truppen aufgetreten und würde dies auch tun, wenn er keine gemeinnützige Arbeit abzuleisten hätte. Dem Sänger Anerkennung zu zollen für etwas, das er ohnehin gern vor Fernsehkameras mache, werde dem Gedanken der Strafe nicht gerecht, erklärte Richter Alvin Wong. (dapd)

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