Nach Chermiti-Ausfall: «Kill you»-Jahovic verstärkt FCZ-Offensive
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Nach Chermiti-Ausfall«Kill you»-Jahovic verstärkt FCZ-Offensive

Zuletzt sorgte Adis Jahovic mit seinem verbalen Ausrutscher gegen einen Schiedsrichter für Schlagzeilen. Nun wechselt der 25-jährige Stürmer vom FC Wil bis Ende Saison leihweise zum FC Zürich.

von
dke
Adis Jahovic (Mitte) fliegt nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen Biel vom Platz. (Bild: Freshfocus/Sandro Stutz)

Adis Jahovic (Mitte) fliegt nach einer Tätlichkeit im Spiel gegen Biel vom Platz. (Bild: Freshfocus/Sandro Stutz)

Adis Jahovic stösst leihweise zum FC Zürich. Der mazedonische Stürmer wechselt per sofort vom Challengeligisten FC Wil in die Super League.

Mehrere Faktoren zwangen das FCZ-Management um Fredy Bickel zum Handeln. Der Neuaufbau mit Trainer Rolf Fringer verläuft äusserst schleppend. Mit nur zwei Siegen in zehn Partien liegen die Zürcher derzeit weit hinter den Erwartungen zurück. Im verlorenen Derby gegen die Grasshoppers am letzten Wochenende verletzte sich mit Amine Chermiti (Fleischwunde nach der ungeahndeten Intervention von GC-Goalie Roman Bürki) ein Stürmer. Und der von Erstligist Grenchen bis Ende Jahr ausgeliehene Ghanaer Joe Tex Frimpong erfüllte die Ansprüche bislang nicht.

«Wir verfolgen den Werdegang von Adis Jahovic schon seit einigen Monaten, für die Zukunft könnte er ein interessanter Spieler für uns werden», so Sportchef Fredy Bickel. Seit dem Sommer 2011 stürmte Jahovic für Wil, schoss dort in 35 Spielen insgesamt 23 Tore.

Vertrag bis Ende Saison

Am Montag wird Jahovic das Training mit dem FCZ aufnehmen. Zu seinem ersten Ernstkampf für die Zürcher dürfte er jedoch am 21. Oktober gegen Lausanne kommen. Bis am 30. Juni 2013 wird der Angreifer in Zürich kicken. Es bestehe aber eine Option auf eine definitive Übernahme, heisst es beim FCZ.

Zuletzt fiel der 25-jährige nicht durch sportliche Leistungen auf. Nachdem er in einem Challenge-League-Spiel den Schiedsrichter mit den Worten «If I see you after, I kill you» bedroht hat, wurde Jahovic für zehn Spiele gesperrt. Später wurde das Strafmass um drei Spiele auf sieben Partien reduziert. Am Donnerstag gegen Winterthur sass Jahovic die fünfte Spielsperre ab.

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