Portugiesische Galeere : Killerqualle jetzt auch an Strand auf Ibiza entdeckt
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Portugiesische Galeere Killerqualle jetzt auch an Strand auf Ibiza entdeckt

Exemplare einer giftigen Quallenart sind am Strand von Cala Molí an Land gespült worden.

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Die «Portugiesische Galeere» bekannt hat jetzt auch Mallorca erreicht.

Die «Portugiesische Galeere» bekannt hat jetzt auch Mallorca erreicht.

Illes Balears
Ihr Stich kann Lähmungserscheinungen auslösen – und wegen Atem- oder Herzstillstand sogar tödlich enden.

Ihr Stich kann Lähmungserscheinungen auslösen – und wegen Atem- oder Herzstillstand sogar tödlich enden.

Islands in the Sea 2002,
An ihren Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweissen enthalten.

An ihren Tentakeln finden sich bis zu 1000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweissen enthalten.

iStock/Landbysea

An den Stränden zwischen El Campello und Torrevieja bei Alicante weht auf einer Strecke von 70 Kilometern die rote Fahne: Wegen einer Masseninvasion der für den Menschen gefährlichen Quallenart namens Portugiesische Galeere herrscht über die Pfingsttage Badeverbot.

Jetzt sind Exemplare der Physalia physalis auch auf der Ferieninsel Ibiza aufgetaucht. Am Strand von Cala Molí (Sant Josep) wurden sie an Land gespült, so ein Bericht der lokalen Zeitung «Diario de Ibiza».

Giftige Nesselzellen

Auf den bis zu 30 Meter langen Tentakeln der bläulich schimmernden Qualle sitzen giftige Nesselzellen. Der Kontakt mit ihnen ist äusserst schmerzhaft und kann bei geschwächten Menschen einen neurogenen Schock auslösen, der sogar tödlich enden kann.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist normalerweise nicht im Mittelmeer heimisch. Vermutlich wurde sie durch starke Strömungen vom Atlantik durch die Strasse von Gibraltar bis an die alicantinische Küste gespült.

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