Aktualisiert 13.06.2014 10:01

NordkoreaKim beklagt sich über Wettervorhersagen

Falsche Wettervorhersagen sind ein Ärgernis. Machen kann dagegen niemand etwas - ausser vielleicht der Führer von Nordkorea.

Falsche Wettervorhersagen sind ein Ärgernis. Machen kann dagegen niemand etwas - ausser vielleicht Kim Jong-un. Der autoritäre nordkoreanische Herrscher hat sich bei den Meteorologen seines Landes über die «vielen fehlerhaften Vorhersagen» beschwert.

Erst am Dienstag stattete Kim dem staatlichen Wetterdienst einen Besuch ab, wie die Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Kim habe dabei mehr über die Arbeit der «Wetterfrösche» erfahren wollen und festgestellt, dass die technische Ausrüstung nicht auf dem neusten Stand ist. Das Land brauche aber verlässliche Wettervorhersagen, um die Menschen und den Besitz vor Katastrophen zu schützen, sagte er.

Ob Kims Besuch beim Wetterdienst etwas an der Qualität der Vorhersagen ändern kann, ist fraglich. Doch waren seine Äusserungen ein Eingeständnis der Schwäche veralteter Technik. Solche Aussagen der stolzen nordkoreanischen Führung sind selten. Das weitgehend abgeschottete Land hat Atombomben und will weitere bauen, zugleich wird es häufig von Überschwemmungen und Dürren heimgesucht, die die ohnehin mangelhafte Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln verschärfen.

Zur Infografik » (sda)

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