Ungewohnt: Kim Jong-Un besucht vom Taifun getroffene Region in Nordkorea
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UngewohntKim Jong-Un besucht vom Taifun getroffene Region in Nordkorea

Vergangene Woche richtete der Taifun Maysak Verwüstungen an der nordkoreanischen Küste an. Machthaber Kim Jong-Un besuchte nun die betroffene Region.

von
Lucas Orellano
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Kim Jong-Un gibt sich Mühe, mehr wie ein moderner, westlicher Staatsmann zu wirken, wie ein Experte sagt,

Kim Jong-Un gibt sich Mühe, mehr wie ein moderner, westlicher Staatsmann zu wirken, wie ein Experte sagt,

Keystone
Der nordkoreanische Machthaber liess nicht nur Berichterstattung über den Taifun Maysak zu. Er besuchte gar die betroffene Region, um sich ein Bild über die Zerstörung zu machen.

Der nordkoreanische Machthaber liess nicht nur Berichterstattung über den Taifun Maysak zu. Er besuchte gar die betroffene Region, um sich ein Bild über die Zerstörung zu machen.

Keystone

Am vergangenen Mittwoch erreichte der Taifun Maysak das nordkoreanische Festland und richtete dort Verwüstungen an. Wie die «ARD» berichtet, zeigte sich die Regierung ungewohnt transparent und sendete erstmals Bilder aus der Katastrophenregion. Doch Nordkorea wäre nicht Nordkorea, wenn nicht drastische Massnahmen angekündigt würden.

Angesichts der kolportierten «dutzenden Toten» in der Stadt Wonsan wurden Konsequenzen angekündigt: «Es wurde eine Entscheidung getroffen, die Verantwortlichen scharf zu bestrafen, auf der Ebene der Partei, Administration und des Rechts», hiess es in einer nordkoreanischen Zeitung.

Derweil machte sich Kim Jong-Un auf in die Krisenregion, um sich ein Bild von den Zerstörungen zu machen. Der nordkoreanische Machthaber gibt sich, nicht nur dadurch, dass er Berichterstattung über die Katastrophe zulässt, Mühe, mehr wie ein moderner, westlicher Staatsmann zu wirken. Dies sagte ein Nordkorea-Experte gegenüber der «ARD».

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