«Dumme Hillary»: Kim Jong-un sieht Trump als «weisen Politiker»
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«Dumme Hillary»Kim Jong-un sieht Trump als «weisen Politiker»

Kim Jong-un wünscht sich Donald Trump als US-Präsidenten. Damit ist der nordkoreanische Diktator nicht allein.

von
ofi
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Donald Trump schart zahlreiche mehr oder weniger gewollte Unterstützer um sich, die zumindest einen zweifelhaften Ruf geniessen.

Donald Trump schart zahlreiche mehr oder weniger gewollte Unterstützer um sich, die zumindest einen zweifelhaften Ruf geniessen.

epa/Jason Szenes
Der jüngste Supporter Trumps ist der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un. Die Amerikaner sollten den «weisen Politiker» Trump und nicht die «dumme Hillary» wählen, vermelden Staatsmedien in Pyongyang.

Der jüngste Supporter Trumps ist der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un. Die Amerikaner sollten den «weisen Politiker» Trump und nicht die «dumme Hillary» wählen, vermelden Staatsmedien in Pyongyang.

AP/Wong Maye-e
Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete Trump als «brillanten und begabten Anführer».

Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete Trump als «brillanten und begabten Anführer».

Alexei Druzhinin / Sputnik / Kremlin Pool

Die republikanische Partei tut sich nach wie vor schwer damit, ihren künftigen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu unterstützen. Angesichts verschiedener Anhänger von höchst zweifelhaftem Ruf – zum Beispiel Ex-Ku-Klux-Klan-Anführer David Duke – ist die Zurückhaltung nachvollziehbar. Nun hat Trump einen neuen Unterstützer bekommen, der in den USA auf wenig Gegenliebe stösst: Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un hält laut dem «Guardian» grosse Stücke auf Donald Trump.

Die Staatsmedien Nordkoreas bezeichnen den Immobilienmogul demnach als «weisen Politiker» und «weitsichtigen Kandidaten». «Die US-Bürger sollen nicht für die dumme Hillary stimmen, sondern für Trump, der direkt mit Nordkorea sprechen will.» Zwar stammen die Statements laut dem «Guardian» nicht offiziell vom Regime, es handle sich aber sicher um eine gezielte Aussage aus Pyongyang.

Putin, Le Pen, Farage – sie unterstützen Trump

Nordkoreas Diktator ist nur das jüngste Beispiel für Unterstützung Trumps von Seiten, die den USA eher kritisch gegenüberstehen. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete Trump Anfang des Jahres als «brillanten und begabten Anführer», wie etwa die «New York Times» schrieb.

Nationalistische Hindus in Indien verehren Trump wegen seiner ablehnenden Haltung gegenüber Muslimen und dem IS. «Wir beten für Donald Trump, weil er der Einzige ist, der der Menschheit helfen kann», zitierte der «Guardian» die indischen Trump-Fans.

Auch in Europa geniesst der New Yorker bei nationalistischen Politikern grossen Zuspruch. So stellen sich unter anderem der britische UKIP-Chef Nigel Farage, der französische Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen und der Holländer Geert Wilders, Anführer der Freiheitspartei, hinter Trump. Und auch Vertreter der italienischen Lega Nord, der rechtsextremen griechischen Partei Goldene Morgenröte und der deutschen AfD wünschen sich «The Donald» im Weissen Haus.

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