Kim Jong-un und Xi Jinping wollen den «Weltfrieden»

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Nordkorea und ChinaKim Jong-un und Xi Jinping wollen sich «für den Weltfrieden» einsetzen

Der chinesische und der nordkoreanische Machthaber wollen für «Frieden, Stabilität, Entwicklung und Wohlstand der Region und der Welt» zusammenarbeiten.

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Stellen sie den Weltfrieden her? Xi Jinping und Kim Jong-un wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. 

Stellen sie den Weltfrieden her? Xi Jinping und Kim Jong-un wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. 

imago images / Xinhua
Xi erklärte, er wolle mit der nordkoreanischen Staatsführung kooperieren, während «Veränderungen in der Welt» und der «Geschichte in noch nie dagewesener Art und Weise» stattfänden.

Xi erklärte, er wolle mit der nordkoreanischen Staatsführung kooperieren, während «Veränderungen in der Welt» und der «Geschichte in noch nie dagewesener Art und Weise» stattfänden.

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Die US-Regierung geht davon aus, dass der Schlüssel für ein Einlenken Pjöngjangs bei China liegt. Bild: Xi mit seiner Ehefrau Peng Liyuan (rechts) und Kim mit seiner Ehefrau Ri Sol Ju (links).

Die US-Regierung geht davon aus, dass der Schlüssel für ein Einlenken Pjöngjangs bei China liegt. Bild: Xi mit seiner Ehefrau Peng Liyuan (rechts) und Kim mit seiner Ehefrau Ri Sol Ju (links).

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Darum gehts

  • China und Nordkorea wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. 

  • Die beiden Länder wollen für «Frieden, Stabilität, Entwicklung und Wohlstand der Region und der Welt» zusammenarbeiten.

  • Erst vor einer Woche jedoch hatte Nordkorea noch eine Interkontinentalrakete abgefeuert.

Der chinesische Präsident Xi Jinping will nach Angaben nordkoreanischer Staatsmedien mit dem dortigen Machthaber Kim Jong-un für den Weltfrieden zusammenarbeiten. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Samstag, in einer Botschaft an Kim habe Xi angegeben, Peking sei bereit, mit Pjöngjang für «Frieden, Stabilität, Entwicklung und Wohlstand der Region und der Welt» zusammenzuarbeiten.

Xi erklärt demnach weiter, er sei willens, mit der nordkoreanischen Staatsführung zu kooperieren, während «Veränderungen in der Welt» und der «Geschichte in noch nie dagewesener Art und Weise» stattfänden. Die KCNA beruft sich dabei auf eine Antwort Xis auf Kims Glückwünsche an den chinesischen Staatschef zur dritten Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei.

China kann Nordkorea zum Einlenken bringen

Nordkorea hatte seine Raketentests nach gemeinsamen Militärübungen von Südkorea und den USA intensiviert. Erst vor kurzem feuerte Pjöngjang eine Interkontinentalrakete ab. Mitglieder des UN-Sicherheitsrats verurteilten den jüngsten Raketenstart am Montag, sie verzichteten aufgrund des Widerstands Chinas und Russlands aber auf eine formelle Erklärung.

Die US-Regierung geht davon aus, dass der Schlüssel für ein Einlenken Pjöngjangs bei China liegt, dem wichtigsten Verbündeten des Landes. Nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten will Washington Peking darum bitten, seinen Einfluss auf das Land zu nutzen. 

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(afp/fis)

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