Erwischt : Kim Kardashian blamiert sich mit Charity-Lüge
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Erwischt Kim Kardashian blamiert sich mit Charity-Lüge

Eine Ebay-Auktion des Reality-Stars ging nach hinten los. Der Erlös aus Kims Designer-Klamotten sollten einer Hipster-Kirche zuteil werden.

von
hau

Diesmal hat Kim Kardashian den Mund zu voll genommen. Der Reality-Star avancierte mit dem Online-Verkauf ihrer ausrangierten Designer-Fetzen schon fast zur Mutter Teresa, wäre da nicht die «New York Post» gewesen, die den Schwindel aufdeckte.

Der Erlös aus dem Verkauf von 240 Luxuskleidern, Schuhen und Taschen sollten einem wohltätigen Zweck zugute kommen, so die Absicht hinter Kims Charity-Aktion. Dumm nur, dass sie gerade mal zehn Prozent davon auch tatsächlich spenden wollte, wie die «New York Post» bemerkte. Das ist das Minimum, das vom Auktions-Portal Ebay gefordert wird, damit eine Versteigerung als Charity-Aktion gilt.

Keine arme Kirchenmaus

Halb so schlimm. Wenn wenigstens zehn Prozent aus dem Erlös bei den Hilfsbedürftigen dieser Welt landen, hat Kardashian schon mehr getan, als man von ihr verlangen darf. Der Haken daran: Das Geld wandert laut «New York Post» ausgerechnet in die Vous-Kirche in Miami, einer Art Hipster-Mekka für Celebrities. Geleitet wird die Kirche vom modebewussten Pastor Rich Wilkerson Jr., der das berühmte Paar Kim und Kanye 2014 in Florenz traute. Der Geistliche ist alles andere als schwach auf der Brust, lebt ein Leben in Luxus und darf unter anderem auch Justin Bieber zu seinen Freunden zählen.

Nachdem der Plan aufgeflogen war, haben sich Kim Kardashians Auktionen in Luft aufgelöst. Wie die «New York Post» betont, sei Ebay bei Charity-Auktionen jeweils darauf angewiesen, die Empfänger zu überprüfen. Kirchen, die als Spenden-Empfänger aufgelistet sind, müssten von der Steuer befreit sein, heisst es weiter. Auf die Vous-Kirche treffe das allerdings nicht zu.

In der Bildstrecke stellen wir Ihnen Pastor Rich Wilkerson Jr. vor. Ein Geistlicher mit Jeans-Jacke und Selfie-Stick.

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