Aktualisiert 10.08.2017 08:44

Verbale EskalationKims Raketen-General verspottet Trump

Im Streit zwischen Nordkorea und den USA wird nun auch aus der zweiten Reihe verbal scharf geschossen. Ein hochrangiger Offizier zweifelt an der geistigen Verfassung des US-Präsidenten.

von
rub
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Hier feiert die nordkoreanische Führung den «Erfolg aller Erfolge», den angeblich erfolgreichen Start einer Rakete von einem U-Boot aus: Kim Jong-un mit nicht namentlich genannten Militärs. (Veröffentlicht am 25. August 2016)

Hier feiert die nordkoreanische Führung den «Erfolg aller Erfolge», den angeblich erfolgreichen Start einer Rakete von einem U-Boot aus: Kim Jong-un mit nicht namentlich genannten Militärs. (Veröffentlicht am 25. August 2016)

kein Anbieter/Korean Central News Agency/
Kim Jong-un verfolgt lachend einen Raketenstart. (30. Mai 2017)

Kim Jong-un verfolgt lachend einen Raketenstart. (30. Mai 2017)

kein Anbieter/KRT via AP Video
Kim Jong-un in einem neuen U-Bahn-Wagon in Pyongyang. (20. November 2015)

Kim Jong-un in einem neuen U-Bahn-Wagon in Pyongyang. (20. November 2015)

kein Anbieter/EPA/Rodong Sinmun

Ein nordkoreanischer General hat die geistige Leistungsfähigkeit von US-Präsident Donald Trump mit beleidigenden Ausdrücken in Frage gestellt. Der Befehlshaber des Raketen-Kommandos, Kim Rak Gyom, sagte nordkoreanischen Staatsmedien am Donnerstag, Trump agiere senil, während er auf dem Golfplatz sei.

Trump gehe seinen Soldaten «extrem auf die Nerven» mit Kommentaren, die seine «Altersschwäche» zeigten. «Vernünftiger Dialog ist nicht möglich mit solch einem der Vernunft beraubten Typen, der senil wird,» so Kim.

Auch Obama beleidigt

Anlass für den Kommentar Kims war offenbar Trumps Ansage vom Dienstag während eines Aufenthalts auf seiner Golfanlage in New Jersey, Nordkorea werde «Feuer und Zorn» begegnen, wenn es mit seinen Drohungen in Richtung USA nicht aufhöre.

Aus Nordkorea waren auch in der Vergangenheit schon beleidigende Ausdrücke für Spitzenpolitiker der USA und Südkoreas zu hören, Trumps Vorgänger Barack Obama wurde beispielsweise als «Affe» bezeichnet, die südkoreanische Ex-Präsidentin Park Geun Hye als «Prostituierte».

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